Into the Water – Paula Hawkins

Into the Water – Traue keinem. Auch nicht dir selbst- Paula Hawkins

Kurzzusammenfassung:

»Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …

Quelle Amazon

Eines vornweg, das Vorgängerwerk Girl on the Train von Paula Hawkins liebe ich sehr, sodass ich mit gewissen Erwartungen an das Buch Into the Water gegangen bin.

Im Ort Beckford scheinen sich in gewissen zeitlichen Abständen immer wieder Frauen dazu zu entscheiden, ihrem Leben ein Ende im Fluss zu setzen. Als das jüngste Opfer aus dem Drowning Pool geborgen wird und Julia sich auf den Weg zu ihrer nun auf sich allein gestellte Nichte macht, wird der Leser Stück für Stück in einige Ereignisse der Stadt eingeweiht, stets aus Sicht eines anderen Beteiligten. Trotzdem ich zu Beginn Mühe hatte alle Personen zu sortieren und die beschriebenen Ereignisse eher ein wenig langsam voran kamen, musste ich an der Story dran bleiben. Erstens, weil ich wie oben erwähnt Girl on the Train den Leser immer wieder animiert dranzubleiben und tiefer in die Geschichte des Ortes und der Bewohner einzutauchen. Ganz besonders mochte ich Nicky, wenn ihr den Roman lest oder gelesen habt, wisst ihr sicher weshalb. Man muss Underdogs ins Herz schließen.

Fazit:

Eine wunderbar erzählte Geschichte eines Ortes in dem es mehrfach zu Selbsttötungen kommt. Warum das so ist, oder ob am Ende etwas ganz anderes herauskommt, behalte ich für mich. Langsam beginnende Erzählung, die immer mehr an Fahrt die gewinnt und die ich zum Ende hin nicht mehr aus der Hand legen konnte. Kommt für mich persönlich nicht ganz an Girl on the Train heran, ist mit vier von fünf Daumen trotzdem eine absolute Leseempfehlung.

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Leben mit Büchern #13 – Wow, das nenn ich kostspielig

Leben mit Büchern #13 – Wow, das nenn ich kostspielig

Ich lese im Augenblick ein Sachbuch von Mark Benecke. Es handelt sich hierbei um das Portrait des Rechtsmediziners Otto Prokop, der viele Jahre an der Humboldt Universität in Ostberlin tätig war.

Mark Benecke ermittelt: Leben und Fälle des Rechtsmediziners Otto Prokop

Klappentext für Interessierte:

End­lich! Hier ist das Buch über den wohl be­rühm­tes­ten Chef der Rechts­me­di­zin an der Ost­ber­li­ner Cha­rité – Pro­fes­sor Otto Prokop ge­schrie­ben von Dr. Mark Ben­ecke. Jetzt hat sich der „Herr der Maden“ den „Herrn der Lei­chen“ vor­ge­nom­men. Der Autor be­rich­tet über Leben und Werk von Otto Prokop und er­läu­tert span­nen­de Fälle des Star-Rechts­me­di­zi­ners der DDR und unter an­de­rem:

Der Fall Hans Hetzel – Herzinfarkt beim Sex oder Mord?
Was geschah mit DDR-Flüchtling Peter Fechter?
Warum vermutete kaum jemand, dass Tunnelflüchtling Egon Schultz von den eigenen Kameraden ermordet wurde?
Kann der Glaube manchmal doch Berge versetzen?
Wie wurde der Hellseher Jan Erik Hanussen ermordet?
Kampf gegen den Wahnsinn – Paraforscher und Scharlatane
Quelle forensicbox.de

Im zweiten Drittel des Buches ist von einem Fotoband die Rede, den Herr Prokop gemeinsam mit Waldemar Weimann veröffentlicht hat.

Atlas der gerichtlichen Medizin

Aufnahme aus meiner Ausgabe von Mark Benecke ermittelt: Leben und Fälle des Rechtsmediziners Otto Prokop.

Angespornt von der Beschreibung des Buches, denn ich könnte mir vorstellen, dass ich darin wertvolle Informationen für meine Krimis finden könnte, habe ich auf Google danach gesucht. Selbstverständlich habe ich es auch gefunden, allerdings zu Preisen, die mein Budget bei Weitem überschreiten. Klar, der Fotoband wird nicht mehr vertrieben und es gibt vermutlich nicht hunderttausende von Exemplaren, aber über 1000 € möchte ich trotz allem nicht dafür anlegen. Falls also jemand ganz zufällig über das Buch verfügt und mir leihweise zur Verfügung stellen möchte, setzt euch sehr gerne mit mir in Verbindung .

Ernüchtert muss ich feststellen, dass ich auch ohne den Atlas der gerichtlichen Medizin klarkommen muss. Danke Herr Benecke, Sie haben mir ordentlich den Mund wässrig gemacht .
Das weiß Wiki über Prokop.

Pats Beitrag und die Artikel der anderen Teilnehmer findet ihr hier.

 

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Leben mit Büchern #12 – Entwurf meines dritten Bandes

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Leben mit Büchern #12 – Entwurf meines dritten Bandes

Einige von euch haben den zweiten Teil meines Krimis um Hannah Bindhoffer und Jens Hartmann schon gelesen oder sind wild entschlossen dies nachzuholen . Und während ihr noch lest, bin ich dabei den dritten Teil des Rhein-Main-Krimis fertig zu schreiben. Fast auf Seite 200 angelangt, kann ich behaupten, dass ich mehr als die Hälfte im Kasten haben.

Weil ich oft gefragt werde, wie man sich die Entstehung eines Romans vorstellen kann, möchte ich in dieser Runde Leben mit Büchern die Chance ergreifen und euch einen kleinen Schnappschuss zu meiner Arbeit zeigen. Meist habe ich einen groben Ablauf der Story im Kopf (nicht immer, den einmal hatte ich zuerst nur den Titel), dann spinnt man die Nebenhandlungen zusammen. Damit mir dabei möglichst wenig durch die Lappen geht, und möglichst keine inhaltlichen Fehler entstehen, habe ich immer ein Din-A-4-Blatt neben dem Rechner liegen. Hier wird alles draufgekritzelt, was einen spontan einfällt, was noch fehlt und hineinmuss und auch einzelne Gedankenfetzen. Das schaut dann so aus.

Ungefährer Ablauf der Story

Das sind die ungefähren Handlungsstränge. Da meine Protas dazu neigen aus eigenen Stücken weitläufigere Kreise zu drehen, muss ich zumindest einen groben Fahrplan im Auge behalten.

Das wäre dann meine Rückseite für Idee, Einfälle etc. Durchgestrichen habe ich auf dem Zettel den Titel für meinen geplanten Berlin Krimi. Da möchte ich noch nichts zu verraten, noch nicht einmal besagten Titel.

Soooo, das war für diese Runde mein ganz persönlicher Einblick in mein Leben mit (meinen) Büchern. Vermutlich werden Autorenkollegen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen ob meiner Arbeitsweise, aber was solls. Ich komme damit gut klar und das zählt doch am Ende, oder?

Die Beiträge von Pat und allen weiteren Teilnehmern des Projekts Leben mit Büchern findet ihr hier.

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