Leben mit Büchern #13 – Wow, das nenn ich kostspielig

Leben mit Büchern #13 – Wow, das nenn ich kostspielig

Ich lese im Augenblick ein Sachbuch von Mark Benecke. Es handelt sich hierbei um das Portrait des Rechtsmediziners Otto Prokop, der viele Jahre an der Humboldt Universität in Ostberlin tätig war.

Mark Benecke ermittelt: Leben und Fälle des Rechtsmediziners Otto Prokop

Klappentext für Interessierte:

End­lich! Hier ist das Buch über den wohl be­rühm­tes­ten Chef der Rechts­me­di­zin an der Ost­ber­li­ner Cha­rité – Pro­fes­sor Otto Prokop ge­schrie­ben von Dr. Mark Ben­ecke. Jetzt hat sich der „Herr der Maden“ den „Herrn der Lei­chen“ vor­ge­nom­men. Der Autor be­rich­tet über Leben und Werk von Otto Prokop und er­läu­tert span­nen­de Fälle des Star-Rechts­me­di­zi­ners der DDR und unter an­de­rem:

Der Fall Hans Hetzel – Herzinfarkt beim Sex oder Mord?
Was geschah mit DDR-Flüchtling Peter Fechter?
Warum vermutete kaum jemand, dass Tunnelflüchtling Egon Schultz von den eigenen Kameraden ermordet wurde?
Kann der Glaube manchmal doch Berge versetzen?
Wie wurde der Hellseher Jan Erik Hanussen ermordet?
Kampf gegen den Wahnsinn – Paraforscher und Scharlatane
Quelle forensicbox.de

Im zweiten Drittel des Buches ist von einem Fotoband die Rede, den Herr Prokop gemeinsam mit Waldemar Weimann veröffentlicht hat.

Atlas der gerichtlichen Medizin

Aufnahme aus meiner Ausgabe von Mark Benecke ermittelt: Leben und Fälle des Rechtsmediziners Otto Prokop.

Angespornt von der Beschreibung des Buches, denn ich könnte mir vorstellen, dass ich darin wertvolle Informationen für meine Krimis finden könnte, habe ich auf Google danach gesucht. Selbstverständlich habe ich es auch gefunden, allerdings zu Preisen, die mein Budget bei Weitem überschreiten. Klar, der Fotoband wird nicht mehr vertrieben und es gibt vermutlich nicht hunderttausende von Exemplaren, aber über 1000 € möchte ich trotz allem nicht dafür anlegen. Falls also jemand ganz zufällig über das Buch verfügt und mir leihweise zur Verfügung stellen möchte, setzt euch sehr gerne mit mir in Verbindung .

Ernüchtert muss ich feststellen, dass ich auch ohne den Atlas der gerichtlichen Medizin klarkommen muss. Danke Herr Benecke, Sie haben mir ordentlich den Mund wässrig gemacht .
Das weiß Wiki über Prokop.

Pats Beitrag und die Artikel der anderen Teilnehmer findet ihr hier.

 

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Leben mit Büchern #12 – Entwurf meines dritten Bandes

Logo Leben mit Büchern

Leben mit Büchern #12 – Entwurf meines dritten Bandes

Einige von euch haben den zweiten Teil meines Krimis um Hannah Bindhoffer und Jens Hartmann schon gelesen oder sind wild entschlossen dies nachzuholen . Und während ihr noch lest, bin ich dabei den dritten Teil des Rhein-Main-Krimis fertig zu schreiben. Fast auf Seite 200 angelangt, kann ich behaupten, dass ich mehr als die Hälfte im Kasten haben.

Weil ich oft gefragt werde, wie man sich die Entstehung eines Romans vorstellen kann, möchte ich in dieser Runde Leben mit Büchern die Chance ergreifen und euch einen kleinen Schnappschuss zu meiner Arbeit zeigen. Meist habe ich einen groben Ablauf der Story im Kopf (nicht immer, den einmal hatte ich zuerst nur den Titel), dann spinnt man die Nebenhandlungen zusammen. Damit mir dabei möglichst wenig durch die Lappen geht, und möglichst keine inhaltlichen Fehler entstehen, habe ich immer ein Din-A-4-Blatt neben dem Rechner liegen. Hier wird alles draufgekritzelt, was einen spontan einfällt, was noch fehlt und hineinmuss und auch einzelne Gedankenfetzen. Das schaut dann so aus.

Ungefährer Ablauf der Story

Das sind die ungefähren Handlungsstränge. Da meine Protas dazu neigen aus eigenen Stücken weitläufigere Kreise zu drehen, muss ich zumindest einen groben Fahrplan im Auge behalten.

Das wäre dann meine Rückseite für Idee, Einfälle etc. Durchgestrichen habe ich auf dem Zettel den Titel für meinen geplanten Berlin Krimi. Da möchte ich noch nichts zu verraten, noch nicht einmal besagten Titel.

Soooo, das war für diese Runde mein ganz persönlicher Einblick in mein Leben mit (meinen) Büchern. Vermutlich werden Autorenkollegen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen ob meiner Arbeitsweise, aber was solls. Ich komme damit gut klar und das zählt doch am Ende, oder?

Die Beiträge von Pat und allen weiteren Teilnehmern des Projekts Leben mit Büchern findet ihr hier.

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Leben mit Büchern #11 -Buchzeichen sind bunt und wunderbar

Leben mit Büchern #11 -Buchzeichen sind bunt und wunderbar

Angeregt von Kerkis Beitrag für Leben mit Büchern #11 bin ich ans Regal gegangen und habe meine vielen gesammelten Buchzeichen ausgepackt. ich bin da seeehr ordentlich. Sie sind alle in einer Ecke des Regals gestapelt und könnte bei Bedarf herausgenommen werden. Zumindest in der Theorie .Kennt ihr das auch? Man liegt gemütlich mit einem Buch im Bett hat aber leider vergessen, sich vorher mit einem der Buchzeichen auszustatten. Lust zum Aufstehen verspürt man auch keine mehr. Es ist gerade soooo schön warm unter der Decke und man hat es sich so richtig gemütlich gemacht. So bequem, dass man droht in den nächsten Minuten mit dem Kopf auf dem Buch aufzuschlagen (tut bei E-Books übrigens noch mehr weh) und deshalb irgendwie die Stelle im Buch markieren sollte, bei der man gerade angekommen ist. Oder eben den Satz, den man bereits zum hundertsten Mal liest und nichts kapiert, aber eigentlich dran bleiben möchte, was die Müdigkeit jedoch verhindert.

Welche Option kann man jetzt ziehen? Entweder, man rafft sich doch noch einmal auf, tappt ins Wohnzimmer, riskiert kalte Füße (besonders zu dieser Jahreszeit und holt ein Buchzeichen aus dem Regal. Dabei kann man dann auch gleich zum Badezimmer und die Blase bettfertig machen . Oder aber, man sieht sich auf dem Nachttisch um, entdeckt eine Packung Papiertaschentücher und benutzt eines davon als Markierung. Das ist zumindest meine beliebteste Variante, Tempos liegen immer da, Buchzeichen nie. Und jetzt sagt nicht, ich soll mir einfach einige dort deponieren. Alles schon versucht. Spätestens beim nächsten Aufräumwahn kommen sie zurück ins Wohnzimmer. Wie macht ihr das? Seid ihr bei der Sache mit den Buchzeichen konsequenter oder macht ihr gar ein Eselsohr? Das geht bei mir nämlich so gar nicht .

Zum Abschluss meiner kleinen Plauderei kommt nun das am Anfang versprochene Foto.

Buchzeichen im Haufen

 

Die Beiträge von Kerki und den anderen Teilnehmern findet ihr hier.

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