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Work und Travel in Australien? 7 Dinge die man nicht verpassen sollte!!

Gastbeitrag von Nicole Nicole Öhlmann

Australien ist das perfekte Land für Einsteiger von Langzeitreisen. Wer die Möglichkeit und die Zeit hat, sollte die Chance nutzen um dort für einige Monate oder sogar ein ganzes Jahr zu verweilen. Mit dem Motto „Go with the flow“ kann man dann eigentlich nichts verkehrt machen. Überall trifft man Leute, die einen mit Ideen versorgen was man sehen sollte und wo man arbeiten kann. Um einen Startpunkt zu geben, gibt es nachfolgend schon mal ein wenig Inspiration und 7 Dinge, die man (wie ich finde) nicht verpassen sollte.
Flüge nach Australien aber auch innerhalb Australien, kann man übrigens am besten mit Bravofly.de suchen und vergleichen.
Nun aber zu den Top 7.

1. Vier Monate auf einem Garnelenboot

Während meiner Reise vor ein paar Jahren hatte ich das große Glück auf einem Garnelenboot zu arbeiten. Vier Monate war ich mit meinen vier Fischer-Kolllegen im ‚Gulf of Capentaria’ im Norden Australiens unterwegs. Es war sicherlich nicht immer einfach, die Arbeit war körperlich schwer und das miteinander nicht jeden Tag gleich entspannt. Trotzdem würde ich diese Erfahrung auf keinen Fall missen wollen. Ich habe gelernt, dass man alles erreichen und lernen kann wenn man nur will und oftmals erst geben muss bevor man etwas bekommt. Hierzu kommt natürlich die große Anzahl an Meeresbewohner die man zu sehen bekommt. Von Schildkröten, kleinen, großen und fossilen Haien, riesigen Stechrochen bis hin zu Delfinen, die in den frühen Morgenstunden Kunststücke rund um das Boot machen, war alles dabei. Wie man so einen Job bekommt? Am besten reist man in eine der Küstenstädte wie Cairns oder Darwin und fragt im Hafen nach. Die Jobagenturen helfen einem vor allem bei Arbeit in Bars oder auf Feldern. Sicherlich auch eine gute Erfahrung, aber etwas weniger spannend. Übrigens, kann man auf so einem Garnelenboot ordentlich verdienen. Wenn die Fänge gut sind, kann man nach vier Monaten schon mal mit etwa 15.000 Euro nach Hause (auf die Reise) gehen.
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2. Fallschirmspringen an der Ostküste

Die Australische Ostküste, bietet unzählige Möglichkeiten um Fallschirm zu springen. Beinahe so viele, dass es eigentlich keine Ausrede mehr gibt um es nicht zu tun. 14.000 Feet (4,27 km) und 60 Sekunden freier Fall sorgen für den absoluten Kick. Wer mutig genug ist um den Sprung in die Tiefe zu wagen, sollte auf jeden Fall ein Video machen lassen. Jedes Unternehmen hat professionelle Kameraleute die dafür sorgen, dass man den Tag sein Leben lang nicht vergisst.
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3. Tauchen im Great Barrier Reef

Das weltbekannte Great Barrier Reef übertrifft sicherlich alle Erwartungen. Sicht um die 40 Meter, unter Wasser, ist keine Seltenheit. Die Artenvielfalt ist atemberaubend. Wenn man es sich leisten kann, ist dies sicherlich der richtige Ort um seinen Tauchschein zu machen. Manche Tauchschulen bieten auch die Möglichkeit um zu arbeiten und nebenbei seine Ausbildung zu absolvieren. Sicherlich kein schlechter Tausch. Wer nicht fragt, der nicht gewinnt.

4. Einen Jeep kaufen und Australien auf eigene Faust erkunden

Wer plant mehr als drei Monate in Australien zu bleiben, kann sich guten Gewissens ein Auto kaufen und das Land im eigenen Tempo erkunden. Auf der Seite Gumtree.com.au findet man nicht nur gebrauchte Autos in allen möglichen Preisklassen, sondern auch Mitfahrer, die sich oftmals als wunderbare Reisegesellschaft entpuppen können. Man sollte sowieso auch am Schwarzen Brett in Hostels nach Anzeigen Ausschau halten. Ich persönlich hatte das Glück, dass ich mich bei zwei jungen Männern aus den Niederlanden und Kanada am Autokauf beteiligen konnte. Zu dritt haben wir die ganze Ostküste vom Norden in Cairns bis hin nach Melbourne bereist. Grundsätzlich haben wir uns treiben lassen und sind an einigen Orten länger geblieben als an anderen. Das Auto konnten wir sogar am Ende mit 1500 Dollar Gewinn verkaufen.
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5. Mit dem Motorrad entlang der Great Ocean Road

Wer einen Motorradführerschein hat, sollte bei dieser Tour sicherlich auf das Auto verzichten. 243 Kilometer kurvenreiche Straße entlang ikonischer Surfstrände, Wasserfälle und den zwölf Aposteln. Die Great Ocean Road ist sicherlich einer der schönsten Abschnitte, bei der man aus dem Staunen nicht mehr heraus kommt. Durch die ständige Erosion des Wassers und des starken Windes, erodierte der weiche Kalkstein in den letzten 10-20 Millionen Jahren, wodurch sich Höhlen in den Klippen bildeten. Die Höhlen wurde schließlich zu Bögen, die zusammenbrachen und sich bis zu 45 Meter hoch stapelten. Die 12 Apostel schaut man sich am besten bei Sonnenaufgang an. Dann verfärben sie sich von dunklen Schatten zu glänzendem gelben Sand.
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6. Arbeiten auf einer Cattle Ranch

Leider verbraucht man in Australien grundsätzlich mehr Geld als man denkt. Nach vier Monaten war das Geld, welches ich während meines Abenteuers auf dem Garnelenboot verdient habe, fast aufgebraucht. Durch ein Zeitungs-Anzeige bin ich letztendlich auf einer ‚Cattle Ranch’ in Darwin gelandet. Genau wie bei meinem Boot-Abenteuer, war dies sicherlich nicht die einfachste Arbeit. Neben Putzen an Stellen, die noch nie ein feuchtes Tuch gesehen haben und das Bauen von Stacheldrahtzäunen, durfte ich mit Quad und Jeep über die Felder düsen, beim Rodeo mitten in der Arena stehen, mit dem Luftboot Fischen gehen und jedem Morgen mit mehreren hundert Kängurus rund um die Ranch wach werden. In den Abendstunden und am Wochenenden durfte ich am echten Australischen Leben teilnehmen und habe Freunde gefunden, mit denen ich noch heute Kontakt halte.
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7. Schlafen unter freien Himmel

Eines meiner freien Wochenenden in Darwin verbrachte ich in Litchfield, wo ein Rodeo stattfinden sollte. Da die Abstände zu weit sind, fährt man dort normalerweise mit dem Auto hin. Da zu einem richtigen Rodeo jedoch auch der ein oder andere Bundaberg Rum gehört, ist eine Rückreise mit dem Auto unmöglich. Die Jeeps haben meistens eine große Ladefläche, wo man ohne große Probleme mit zwei bis drei Leuten schlafen kann. Eingepackt in einen Schlafsack und den Blick in den Sternenhimmel gerichtet, kann man sich keinen besseren Schlafplatz wünschen.
Danke an Nicole für diesen wunderbaren und informativen Beitrag .

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