Gib mir Worte

Schnapp-Wort das Ergebnis der sechsten Woche

Schnapp-WortIn der 6. Woche vom Schnapp-Wort haben sich 39 Blogs beteiligt. Ich konnte 1,95 € in die Sammeldose für die Stiftung Kinderwürde stecken.
An der Umfrage zum Umwandeln der Worte haben sich bisher 30 Personen beteiligt. Und so sieht es im Augenblick aus:

  • Ja, wenn es so besser passt. (60%, 18 Votes)
  • Nein, streng Deine Rübe einfach mehr an. (27%, 8 Votes)
  • Mach doch was Du willst :-D (13%, 4 Votes)

 
Für alle, die noch nicht abgestimmt haben, füge ich das Poll hier noch einmal ein. Stimmt wenn ihr möchtet bis einschließlich kommenden Samstag ab. Ich habe in dieser Woche keine Umwandlungen gemacht (obwohl es gut für ein Go aussieht :-)   )
[poll id=“2″]
So und weil ich in der letzten Woche nicht ganz fit war, gibt es in dieser Woche eine Kurzzusammenfassung aus den Worten von Woche 5 und 6. Das sind sie:
Woche 5: Krankheit, kunterbunt, Kakteen, Waschmaschine, Schutzengel, Toilettenpapier, Affenliebe, Kindergeburtstag, Juwelen, Sonnenuntergang, Kinderbesteck, geschminkt, Marshmallows, Batterie, Knopfaugen, Schiffsschraube, Mythos, Kartenspiel, Kekse, solar, schneien, Signal, Koffer, jubeln, Miezekatze, Spiegel, rot, Apfel, bettreif,
Regenbogen, Käfer, selbstgemacht, Boot, Wut, Anzeige, Wörterbuch, Weißwurst, Liebe, Einsamkeit, Jecken, telefonieren, Frühling
Woche 6: Fahrrad, Schauspieler, Rasierer, Schneelast, TArnung, Medikament, Kleiderbügel, Eingangsstempel, Popcorn, Blume, Büttenrede, dämonenhaft, Hummel, Nagelfeile, Besteck, Monster, Nagellack, Code (Kennwort), Schatzkästchen, Limousine, Prüfungsvorbereitung, Chihuahua, Eichhörnchen, Glaskugel, Feuer, Schatten, Karneval, Kalender, Xylophon, Mobile, Mond, See, Gartenblume, Brezel, Vampir, Froschkönig, Sparschwein, Terrorist, Teich

Es ist wieder ein kleines Märchen, denn das hat mir beim letzten Mal schon so viel Spaß gemacht und dieses Mal auch.
In einem uns fernen Land litt der königliche Chihuahua an einer sonderlichen Krankheit. Seine Knopfaugen hatten jeglichen Glanz verloren, er verweigerte seine Leibspeise die Weißwurst mit Brezel und fühlte sich nur noch bettreif. Weil weder das Medikament noch ein Kartenspiel mit Kekse knabbern zur Genesung des Hundes beitrug, und des Königs Miezekatze eine wahre Affenliebe zu Gartenblume dem Chihuahua empfand, wollte der König Boten über den ganzen Erdball senden, und nach Hilfe zu suchen. Er rief seine Untertanen zusammen, um geeignete Kuriere zu finden. Jedoch waren fast alle Bewohner seines Reiches damit beschäftigt, kunterbunt geschminkt Karneval zu feiern und sich auf den Frühling zu freuen. der Sitzungssaal blieb fast leer. Voll Wut im Bauch ließ der König sein Signal ertönen und ärgerlich ausrufen: „Das sieht Euch ähnlich ihr Jecken! Das ganze Jahr profitiert ihr von meinem Wohlwollen, und wenn ich Eure Hilfe brauche, schneien gerade mal fünf Untertanen herein! Was soll nur aus meinem Reich werden, wenn es wichtiger ist, bei Büttenreden Popcorn zu essen, als meine Gartenblume von ihrem Leid zu befreien? Ihr seid Monster, kaltherzig und wie die Vampire, ihr saugt Euren König aus!“
Noch rot im Gesicht wandte er sich an die im Saal anwesenden hilfsbereiten Untertanen und begrüßte sie freundlich: “Willkommen, wie könnt ihr mir helfen?“
Der Froschkönig streckte seinen Finger in die Luft und erklärte eifrig: „Ich habe ein schnelles Fahrrad unten im Teich, solar-betrieben, damit könnte ich rasch zu fernen Orten gelangen.
Der König nickte anerkennend: „So mache Du Dich auf den Weg ins Land der Regenbogen. Es ist öd dort und sehr isoliert. Aber vielleicht findet sich gerade in der Einsamkeit ein Mittel gegen die Qualen meines Hundes.“
Als nächster trat der Schutzengel des Landes hervor und erklärte traurig: „Wenn schon meine bloße Anwesenheit nicht genügt hat Gartenblume zu helfen, so will ich mich mit meinem Feuer angetriebenen Toilettenpapier aufmachen zu einem Ziel Deiner Wahl.“
„Ich weiß schon, wohin ich dicht entsenden kann. Im Kakteen Reich ist ein furchtbarer Winter ausgebrochen. Eine riesige Schneelast bedroht das Land, obwohl dies laut meinem Kalender eigentlich gar nicht sein dürfte“
Der Schutzengel schaute verlegen: „Aber, was kann ich dort ausrichten? Können die Kakteen uns helfen?“
„Nein Du Narr, nicht die Kakteen, doch es gibt sanfte Hummeln in diesem Gebiet, die sich auf Heilkunde verstehen!“
Dämonhaft grinsend antwortete der Schutzengel: „So sanft wie ein Rasierer in der Waschmaschine, Terroristen mit Flügeln, das wette ich.“
Nein, Du musst dich nicht fürchten, dass die Hummeln aus dem Kakteen Reich wild und stechwütig sind, ist ein Mythos. Er soll Schatten auf die Pläne derjenigen werfen, die ihre Koffer packen, um dort einzuwandern. Als es funktionierte, waren die Kakteenländer am Jubeln und tanzen. Sie haben sich so gefreut als gäbe es Juwelen zum Kindergeburtstag statt selbstgemachter Marshmallows! So mache dich denn auf die Reise. Wer ist der Nächste?“
„Ich“, vernahm der König schwach und sah zum Boden des Saales. Ein Käfer, dessen Kopf an eine Schiffsschraube erinnerte sah zu ihm nach oben: „Ich kann fliegen, also, wohin geht meine Reise?“
Bekümmert überlegte der König eine Weile, wohin er diesen kleinen und tapferen Kerl schicken konnte: Schaffst Du es bis zum Sonnenuntergang ins Land der Spiegel?“
„Klar“, antwortete der Käfer überzeugt, „aber warum muss es vor dem Sonnenuntergang sein?“
„Der Eingangsstempel! Den bekommt man nur, solange es hell ist.
„Aha und wofür brauche ich den Stempel?“
Der König schüttelte entsetzt den Kopf: “Ja wisst ihr den gar nichts? Das Reich ist wie eine Art Blume, die sich nachts verschließt. Alles, was ohne den Stempel ist, wird quasi automatisch ausgespuckt. Das ist wie eine Art Code!“, erklärte er und stand steif wie ein Kleiderbügel vor den Bewohnern seines Reiches. „Wenn du dir das zutraust, so schwing Dich in die Lüfte.“
„Ich eile Eure Majestät“, rief der Käfer und surrte von dannen.
„Nächster Helfer bitte.“
„Das bin dann wohl ich, erklärte die Batterie mit zwei Beinen.
„Technisches Gerät, welches zum Leben erweckt wurde, sag, wie kannst Du mir helfen?“
„Nun“, eröffnete die Batterie und verschränkte die Arme vor der metallenen Brust. „Mit meiner Hilfe kannst du telefonieren, mein König!“
„Telefonieren, was bedeutet das?“, fragte der König unsicher.
„Sie wissen dann wohl auch nicht alles mein Gebieter. Telefonieren bedeutet mit jemandem zu reden, ohne bei ihm zu sein. Eine ganz neue Errungenschaft aus dem Hause Xylophon, ihr wisst, der Erfinden der sich mit Schall und Tönen beschäftigt!“
„Ja ja, ich weiß, wen ihr meint. Könnte man damit nach Mondbach telefonieren?“
„Theoretisch schon. Allerdings setzt diese Technologie voraus, dass der Gesprächspartner ebenfalls über ein Telefon verfügt. Und wie ich die Sparschweine dort einschätze, wurde mal wieder nichts in die Wissenschaft investiert! Die sitzen dort drüben immer noch vor ihrer Glaskugel.“
„Dann kann ich Deine Hilfe leider nicht in Anspruch nehmen. Es sei denn, du hast noch eine andere Idee, wie du mir von Nutzen sein könntest.“
Die Batterie dachte nach und erwiderte dann: “Gebt mir Eure Limousine, dann könnte ich diesem Schatzkästchen nach Nagellack Liebe reisen.“
„Um was zu tun?“, fragte der König verärgert und schubste sein Kronen-Mobile über dem Thron an.
„Ich dachte, wir könnten versuchen die Armee der Nagelfeilen zu bewegen uns zu helfen.“
„Wir haben keinen Krieg zu gewinnen, wir wollen mein Hündchen heilen. Und nun tritt zur Seite, Du bringst mich nicht weiter! Nächster?“
Da nur noch das Eichhörnchen anwesend war, trat es schüchtern vor den König: „Ich möchte Gartenblume so gerne helfen. Ein Boot könnte mich über den See auf den Besteck Kontinent tragen. Es gibt dort der Legende nach viele Lieder, die Krankheiten lindern. Besonders die Kinderbestecke wissen sehr viel darüber und könnten auf dem Boot mit hierher zurückgelangen.“
„Ein verteufelt guter Plan. Weshalb bin ich nicht selbst darauf gekommen. Wir haben keine Zeit zu verlieren, mach Dich auf den Weg. Vergiss nicht einen Apfel mitzunehmen, damit spielen Kinderbestecke ganz besonders gern.“
Gerade als das Eichhörnchen den Sitzungssaal verlassen hatte, vernahm der König ein fröhliches Bellen. Hastig rannte er zum Zimmer seines Chihuahuas und trat ein, obwohl die Anzeige auf der Tür auf Bitte nicht stören stand.
Gartenblume saß munter auf seinem Bett und aß Kekse mit seiner Liebe der Katze.
„Du bist gesund. Was ist geschehen?“; fragte der König überglücklich.
„Ich muss dir etwas gestehen“, erwiderte der Hund und schaute betreten zu Boden. Ich war gar nicht wirklich leidend, aber die Prüfungsvorbereitung hat mich krankgemacht. Außerdem konnte ich mein teures Wörterbuch nicht mehr finden. Ich hatte Angst, dass du mich dafür bestrafst. So kam ich auf die Idee…“
„Mein alter Schauspieler. Ich bin so froh, dass es dir gut geht. Alles andere ist unwichtig, Du kannst Deine Tarnung fallen lassen.. Ich hoffe nur, das die tapferen Seelen, die zu Deiner Rettung ausgeschwärmt sind alle unbeschadet zurück kommen.“ Er nahm seine Gartenblume und die Miezekatze in den Arm und freute sich am Leben.
*******************************************************
So, die Zusammenfassung war für eine kurze diesmal ziemlich lang. Hier geht es zur Story ohne Namen.
Ich wünsche Euch ein traumhaftes möglichst schneefreies Wochenende und freue mich ab Morgen auf ein neues Schnapp-Wort für die kommende Woche von Euch.
 

5 Kommentare zu “Schnapp-Wort das Ergebnis der sechsten Woche

  1. ClauDia

    Sunny…. muaaaaaaaaaahaaaa… ich liege! Du bist einfach nur genial! :D
    und das Lachen nehme ich jetzt mit und geh die Story ohne Namen lesen…
    Umärmel ♥

  2. Peggy

    Das ist schön, dass Du mein Wort so schön untergebracht hast: „sanfte Hummeln, die sich auf Heilkunde verstehen!“. Hach was hab ich für schöne Wörter… :-) Nun muss ich mal die Geschichte suchen, irgendwie find ich die nicht…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

12 + 6 =

https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif
 
:bye:
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif
 
:good:
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_negative.gif
 
:negative:
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_scratch.gif
 
:scratch:
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wacko.gif
 
:wacko:
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif
 
:yahoo:
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif
 
B-)
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_heart.gif
 
:heart:
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_rose.gif
 
:rose:
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_smile.gif
 
:-)
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_whistle3.gif
 
:whistle:
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif
 
:yes:
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cry.gif
 
:cry:
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif
 
:mail:
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_sad.gif
 
:-(
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_unsure.gif
 
:unsure:
https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif
 
;-)