Gib mir Worte

Schnapp-Wort das Ergebnis der 23. Woche

Schnapp-WortDie Woche 23. des Schnapp-Wort ist nun zu Ende und ich konnte 31. Wortspenden entgegen nehmen. Super, ich freue mich wie jedes Mal, denn das bedeutet schon wieder 1,55 € mehr für die Stiftung Kinderwürde.
So sehen die Worte für Woche 23 aus:
Heu, Abendsonne, Insel, Trabi, Kugelfisch, Geist, abgefahren, Bahngleise, geschnattert, Mensch, Logo, Schwips, Streichholz, Klassenzimmer, Zwillinge, Bouquet, Pusteln, Krimi, Wildwasserbahn, Nachtglocke, präparieren, Sparkassenbuch, Rummel, Springbrunnen, Werkzeug, Hausaufgaben,  farbenfreudig, Schmöker, Pfingstrose, Getreide, Schuhanzieher
Die Woche gibt es keine Kurzzusammenfassung, ganz im Gegenteil, ihr solltet ein wenig Zeit haben. Ich bringe Euch nämlich zwei Fortsetzungen mit. Gerade war ich noch mit Woche 22 beschäftigt, als ich bemerkte, dass sich eure Worte aus Woche 23 wunderbar mit einfügen ließen, sodass ich gleich beide Teile in einem Rutsch geschrieben habe und sie euch dieses Mal einfach mit anhänge. Zwischenzeitlich haben wir gemeinsam schon 80 Seiten geschafft, und es ist noch nicht einmal Halbzeit, das ist WELTKLASSE!!!
Teil 23 Woche 22/2013
Whisky, Hütte, Kuhglocke, Motorschaden, Dampfer, Süden, Bücherei, Muster, Ballermann, Seitenstraße, Monstertruck, wolkenlos, Triple, tropfnass, Hochwasser, Weltkugel, Kitesurfen, Gummibärchen, Fotomontage, Katastrophe, Luftpumpe, Überschwemmung, Wäsche, Strandkorb, Markt, Sonnenhut, Kreiszahl, Mittelalter, Windmühle,
Sie blieb erst stehen, als sie eine Seitenstraße zum Institut erreicht hatte. ‚Was für eine Katastrophe! Ich muss so schnell wie möglich das Land verlassen. Noch werden sie nicht nach mir suchen. Am besten gleich zum Flughafen und nach Chile. Ich muss mir vor Ort ein Bild machen.‘
Rasch lief sie weiter Richtung Bahnhof, um eines der dort immer auf Kundschaft wartenden Autos zu erhaschen.
„Zum Flughafen bitte“, sagte sie atemlos, noch während sie in das Taxi stieg.
„Wohin geht denn die Reise so ohne Gepäck?“, fragte der Fahrer und schaute neugierig auf seinen abgehetzten Fahrgast.
„Chile“, antwortete Bettina noch immer nach Luft ringend und schloss die Beifahrertür.
Der Mann zögerte noch einen Moment seinen Wagen zu starten: “Ganz ohne Gepäck? Noch nicht einmal einen Sonnenhut? Den braucht man im Süden, sonst holt man sich ganz rasch einen Sonnenstich.“
„Guter Mann, ich glaube nicht, dass Sie das etwas angeht, aber seien Sie versichert, an meinem Zielort habe ich alles, was ich benötige. Außerdem ziehe ich es vor einen Strandkorb zu benutzen, da ist der Sonnenhut quasi eingebaut.“
Sie schloss für einen Moment die Augen und überdachte ihre Situation. Glücklicherweise trug sie ihren Reisepass, seit einem Einbruch in ihrer Wohnung, immer bei sich. Wenn es eine Möglichkeit gab, rasch nach Chile zu gelangen, würde die Polizei sie sicher noch nicht suchen. Bis Frau Immergrün den Rettungssanitätern alles erzählt hatte und diese die Polizei verständigten, blieb noch ein wenig Spielraum. Wenn sie Bettina überhaupt in Verdacht hatte. Vielleicht hatte sie ihre Erklärung ja auch für bare Münze gehalten, und erst die Untersuchung ihres Kollegen würde Fragen aufwerfen. So recht daran glauben mochte sie allerdings nicht, es passte einfach nicht in ihr Muster aus Unglück, das ihr derzeit erfuhr.
Am Flughafen angelangt, stellte sie sich am Ticketschalter von LAN an, nachdem sie sich einen Whisky an der Bar im Eingangsbereich gegönnt hatte. Während die Dame vom Bodenpersonal dem Mann vor ihr erklärte, dass Flüge nach Lima im Moment etwas riskant seien, weil die Hochwasserlage unverändert sei, schaute Bettina auf die große Wettertafel am Ende der Halle. Für Chile erkannte sie wolkenlosen Himmel und eine Regenwahrscheinlichkeit von 15 %. Mit einer Überschwemmung war also nicht zu rechnen. ‚Wenigstens damit scheine ich einmal Glück zu haben‘, dachte sie, während sie nervös an einem Lederband an ihrer Handtasche zupfte.
Endlich kam sie an die Reihe, die Frau am Schalter buchte sie ohne weitere Fragen auf den Flug nach Santiago de Chile ein. Lediglich als Bettina erklärte, sie habe kein Gepäck, stutze sie kurz.
„Ich habe Freunde vor Ort und dort einiges an Kleidung. Und was fehlt, kann man ja auch dort kaufen, oder? Chile liegt zwar am anderen Ende der Weltkugel, aber wie im Mittelalter ist es nicht.“
Das brauchen Sie mir nicht zu erzählen“, erwiderte die Dame und man sah ihr an, dass sie ein wenig pikiert über Bettinas Aussage war. „Mein Mann kommt aus Chile! Und er arbeitet, wie modern in einer Bücherei.“
„Na dann sind Sie ja bestens im Bilde. Schönes Land nicht wahr“, versuchte sie die Situation zu entschärfen.
„Allerdings! Gehen Sie zu Ausgang B43, wenn Sie sich wirklich sicher sind, dass Sie nicht doch lieber zum Ballermann wollen. Das Boarding beginnt in etwa fünfzehn Minuten“, knurrte sie und wandte sich dem nächsten Passagier zu.
Ursula und Matthias traten hinter die Tür und starrten nervös auf die sich nach unten bewegende Türklinke. Die Zeit schien zäh geworden zu sein, es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis ein Mann seinen Kopf durch den Rahmen steckte. Matthias nickte grimmig und holte zum Schlag aus. Sie hörten noch das Wort: “Ursula?“, bevor er zu Boden sackte.
„Rasch, hilf mir ihn hier hineinzuziehen.“
Ursula rührte sich nicht vom Fleck und ließ ihren Blick ununterbrochen über den Mann am Boden gleiten.
„Was ist? Mach schon, die anderen werden sicher auch gleich hier sein!“
Ursula schüttelte den Kopf: „ Das glaube ich nicht. Hast du nicht gehört, dass er nach uns gesucht hat. Ich glaube nicht, dass er zu den Schützen von vorhin gehört!“
„Wer meinst du, soll das sein?“
„Sieh mal genauer hin, ich glaube, wir kennen ihn aus dem Camp. Vielleicht hat Raoul jemanden hinter dem Wagen hergeschickt, mit dem wir herkamen.“
Matthias packte den Mann unter den Armen und versuchte ihn in den Raum zu zerren: „Da bist du auf dem falschen Dampfer, glaube ich. Und jetzt hilf mir erst einmal, quatschen können wir auch später noch.“
Sie nickte und packte beherzt mit an. Gemeinsam schafften sie es, den Mann unter großer Anstrengung ins Zimmer zu ziehen.
„Schau nach, ob er Papiere bei sich hat“, schlug Matthias vor, während er sich die tropfnasse Stirn abwischte.
„Bist du verrückt? Ich gehe dem nicht an die Wäsche, was ist, wenn er aufwacht?“
„Das wäre umso besser, dann könnten wir ihn direkt fragen und müssten nicht mutmaßen.“
Wie auf ein Stichwort öffnete der Mann die Augen und blinzelte irritiert. Matthias trat zu ihm und stellte seinen Fuß auf dessen Brust: „Schön stillhalten!“, knurrte er drohend. Der Mann ruderte windmühlengleich mit den Armen und erwidertet: „Ist das Ihre Art jemandem zu danken, der helfen will?“
„Helfen?“, Ursula gab Matthias ein Zeichen, den Mann nicht weiter festzuhalten und fragte weiter: „Wer sind Sie und wie haben Sie uns gefunden?“
„Ich bin Johannes und war mit Ihnen im Camp“, eröffnete er und hustete keuchend, bevor er fortfuhr: „Sie haben mich ganz ordentlich erwischt würde ich sagen. Meine Atmung fühlt sich an wie eine Luftpumpe, das Ausatmen geht irgendwie schwer.“
Er grinste schief: „Aber ich bin ja auch hier eingedrungen als habe ich noch nie einen Krimi geschaut und könnte mir nicht vorstellen, wie Sie beide sich gefühlt haben müssen. Dass ich mir keine Kuhglocke umgehängt habe, um noch mehr auf mich aufmerksam zu machen, ist gerade alles!“
„Ich muss mich entschuldigen“, unterbrach Matthias ihn verlegen. „Ich dachte, die Leute die vorhin geschossen haben, wären zurück. Wir waren wirklich in Panik. Zur großen Not hätte ich die ganze Hütte hier in Schutt und Asche gelegt.“
„Kann ich mir so ungefähr vorstellen, aber jetzt lassen Sie uns sehen, dass wir von hier verschwinden. Ich bin nicht sicher, ob die Kerle nicht doch noch einmal zurückkommen.“
Ursula sah ihn herausfordernd an: „Zuerst möchte ich erfahren, warum Sie hier sind!“
„Um ganz ehrlich zu sein, war ich nicht im Lager um Urlaub zu machen. Ich war auf Anordnung dort.“
„Mit welchem Auftrag? Ich verstehe nicht“, ihr Blick war weiterhin skeptisch auf Johannes gerichtet.
„Hören Sie, ich verstehe durchaus, dass Sie verunsichert sind und aufgeklärt werden möchten. Doch ich bitte Sie, mir fürs Erste zu vertrauen und mit mir zu kommen. Wir müssen hier verschwinden. Ich schwöre, dass ich mit keinerlei bösen Absichten zu Ihnen gestoßen bin, ganz im Gegenteil. Auf der Fahrt zum Hotel am Markt, in das ich Sie bringen soll, werde ich für Ihre Fragen zur Verfügung stehen!“
Matthias nickte zustimmend: „Er hat recht, wenn er zu den Guten gehört, wovon ich einfach mal ausgehe, sollte wir flott die Kurve kratzen, denn hier zu bleiben ist absolut unverantwortlich. Dass diese Männer nicht lange fackeln, haben sie unmissverständlich klar gemacht, und ich habe keine Lust, das letzte Opfer im Mord-Triple zu werden. Lass uns verschwinden!“
Leise verließen sie den Raum und gingen zur Eingangstür, die nur angelehnt war, sodass sie einen spähenden Blick nach draußen werfen konnte, bevor sie ins Freie traten. Alles war ruhig und verlassen.
Matthias schaute entgeistert auf den Wagen, mit dem Johannes zu ihnen gestoßen war: „Was ist das?“
„Was meinen Sie?“
„Na das Gummibärchen, das dort drüben parkt! Sieht aus als wollte ein Fiat mit Motorschaden zum Monstertruck mutieren.“ Er lachte schallend, als sich der Druck der vergangenen Stunden von ihm zu lösen schien.
„Ich habe den Kleinen hier etwas umgebaut, aber nicht um ihn zum Monster zu machen. Ich gehe hier oft zum Kitesurfen, und irgendwie muss ich mein Board ja von A nach B transportieren. Ich weiß, dass es unmöglich aussieht, aber neben dem Job, den ich hier zu erledigen habe, bleibt wenig Zeit mich nach einem geeigneteren Wagen umzusehen. Steigen Sie ein!“
Im Auto lehnte sich Ursula vom Rücksitz, auf dem sie Platz genommen hatte nach vorne: „Warum fahren wir ins Markthotel, da sind wir doch gar nicht untergebracht?“
„Weil sie dort fürs Erste sicherer sind, und mein Boss mit Ihnen reden möchte.“
„Ihr Chef?“
„Ja, aber keine Angst, er ist einer von den Guten!“
„Verzeihen Sie, wenn ich wage zu zweifeln. Ich fühle mich zurzeit wie in einer Fotomontage, einer, in der gut und schlecht wild ineinander geblendet worden sind. Ich weiß nichts mehr und kann nicht unterscheiden. Früher dachte ich immer die Kreiszahlbestimmung wäre ein riesen Problem für meinen Verstand, aber es gibt Dinge, die sie um Längen übertrumpfen!“
Johannes drehte ihr den Kopf zu, lächelte und sagte mit beruhigender Stimme: „Vertrauen Sie mir, ab jetzt wird alles leichter!“
 
Teil 24 Woche 23/2013
Heu, Abendsonne, Insel, Trabi, Kugelfisch, Geist, abgefahren, Bahngleise, geschnattert, Mensch, Logo, Schwips, Streichholz, Klassenzimmer, Zwillinge, Bouquet, Pusteln, Krimi, Wildwasserbahn, Nachtglocke, präparieren, Sparkassenbuch, Rummel, Springbrunnen, Werkzeug, Hausaufgaben, farbenfreudig, Schmöker, Pfingstrose, Getreide, Schuhanzieher
Ursula wischte eine einzelne Träne, die ihr die Wange herunterlief ab und nickte: „Ich glaube Ihnen, was bleibt mir auch für eine Wahl? Matthias überlege dir das Mal. Falls wir irgendwann doch wieder daheim ankommen, glaubt uns das doch kein Mensch. Ich meine, wir stecken selbst mitten in einem Schmöker, einem Krimi um genau zu sein. Ich glaube, ich habe das ganze Ausmaß überhaupt noch nicht begriffen. Sonst würde ich doch nicht hier sitzen und mit Gedanken über die Geschichten machen, die wir unseren Freunden erzählen werden. Logo, dass es euch auf den Geist geht. Ich habe geschnattert, als habe ich einen Schwips, statt hier zu sitzen und noch immer vor Angst zu schlottern. Mein Gehirn scheint sich auf diese Art einen Weg zu suchen, das Geschehen irgendwie zu verdauen und sich nicht weiter damit beschäftigen zu müssen. Das war wirklich wie in eine Fahrt auf der Wildwasserbahn, oder? Rummel bis zum Abwinken, überall ging es hoch und runter und weiter im Kreis. Einfach nur abgefahren, ich meine, der Kerl ist einfach so erschossen worden, und wenn wir nicht in Deckung gegangen wären..“
Matthias blickte auf Johannes und bat ihn kurz anzuhalten.
„Ich komme nach hinten zu dir mein Schatz. Beruhige dich und lass deine echten Gefühle zu. Wir stecken tief in der Scheiße. Es kann dir wirklich egal sein, was du zuhause erzählst. Wir sind dort nicht im Klassenzimmer, in dem du etwas Falsches sagen könntest, oder gestehen musst, dass du deine Hausaufgaben nicht gemacht hast. Hier sind wir vielleicht noch in Gefahr. Mach dir das klar und versuche nicht, es zu verdrängen. Und jetzt lass dich in den Arm nehmen, bevor wir von deinem Geschwafel noch Pusteln kriegen.“
„Du bist unmöglich, aber einzigartig und was noch viel wichtiger ist, meine Insel im Sturm, mein Gedanken-Zwilling, mein Sparkassenbuch für Gefühle und die Liebe meines Lebens!“ Sie schmiegte sich an ihn.
„Oh, oh, meine Frau wird emotional wie nie zuvor“, scherzte er und küsste sie auf die Stirn. „Das kann nur bedeuten, dass du wieder im echten Leben gelandet bist, oder?“
Sie nickte.
„Ich bin froh, obwohl die Umstände alles andere als erfreulich sind. Ich könnte es nicht ertragen, dich wegen dem ganzen Mist auch noch krank und verzweifelt wissen zu müssen. Schau mal“, er deutete aus dem Wagenfenster: „Die Abendsonne, ist es nicht wunderschön?“
„Ja es sieht fantastisch aus. Allerdings würde ich jetzt lieber mit dir im Heu liegen und den Anblick genießen, statt zu einem Ziel zu fahren, von dem wir mal wieder nicht wissen, weshalb wir es überhaupt ansteuern. Irgendwie wie wandern auf den Bahngleisen und hoffen, dass alles gut wird.“
„Es wird schon. Was meinen Sie“, fragte er in Johannes Richtung. „Sie sollten damit beginnen uns einzuweihen, ich für meinen Teil brauche sehr bald Streichhölzer, um meine Augen offen zu halten. Ich bin wirklich erledigt. Glauben Sie, dass wir uns Hotel ein wenig aufs Ohr hauen können, bevor wir mit Ihrem Chef reden?“
Johannes zuckte mit den Schultern: „Ich weiß nicht, was in der Zwischenzeit alles passiert ist. Wenn keine weiteren Zwischenfälle stattgefunden haben, können wir das sicher arrangieren. Aber nun möchte ich Ihnen erst einmal erzählen, warum ich zu Ihnen gekommen bin. Meine Firma stieß eher zufällig auf Informationen zur Forschung von Tom Werner. Unser Ziel, Getreide so zu präparieren, dass es mindestens das Doppelte an Fruchtstand erreichen kann, schien mit seiner Entdeckung greifbar geworden zu sein. Ich habe, als er noch nicht hier in Chile war, einige Male mit ihm telefoniert, wir haben uns ausgetauscht. Dabei hielt er mit seinen Auskünften und Ratschlägen nicht hinter dem Berg, denn er verfolgte ja ganz andere Ziele. Wir wollten uns nach seinem Urlaub treffen, um eine eventuelle Parallelforschung zu planen. Kurz nach seinem Abflug erhielt ich die Nachricht, dass er hier von seinem eigenen Institut hinters Licht geführt wird, und seine Forschungsreihe bereits sehr fleißig vorangetrieben wurde. Ich ahnte, dass sein Auftauchen hier auf keinerlei Gegenliebe stoßen würde, und machte mich ebenfalls auf den Weg.“
„Haben Sie sich Tom zu erkennen gegeben?“
„Nein, wo denken Sie hin. Es war ja auch gleichzeitig meine Chance ihn ein wenig zu beleuchten, um sicherzugehen, dass er auf der Seite der Guten steht. Es war durchaus denkbar, dass er mich nur als Werkzeug benutzt hatte, um leichter an neue Ideen zu kommen. Ich habe jedoch sehr schnell erkannt, dass er ahnungslos über das Treiben seiner Firma war, sonst hätte man ihn wohl kaum entführt. Kommen Sie einigermaßen mit?“
Matthias gähnte mit weit geöffnetem Mund: „Ehrlich gesagt fällt es mir wirklich schwer. Ich bin so müde. Wann sind wir da?“
„Ich schätze in etwa einer Stunde.“
„Würde dann etwas dagegen sprechen, wenn ich mich auf ihre Fahrkünste verlasse und mich ein wenig aufs Ohr lege, während Sie ihren Kitesurf Trabi zum Hotel bringen?“
„Korrigiere Fiat. Aber das können Sie gerne machen, falls Sie überhaupt ein Auge schließen können.“
„Verlassen Sie sich darauf. Schauen Sie mal“, er zeigte auf seine Frau. „Ursula hat es auch schon geschafft, eingerollt wie ein Kugelfisch. Und so wie es aussieht, bekommt sie noch nicht einmal mehr eine Nachtglocke wieder wach. Und auch wenn die Rückbank hier so eng ist, dass wir nachher sicher einen Schuhanzieher brauchen, um uns hier wieder heraus zu bekommen, werde auch ich nun mein Glück versuchen.“
Er kuschelte sich neben Ursula, versuchte eine einigermaßen bequeme Stellung zu finden und schlief fast augenblicklich ein.
Johannes fuhr weiter konzentriert in Richtung Tal. Seine Augen blickten sehr oft in den Rückspiegel, um eventuelle Verfolger sofort entdecken zu können. Die Fahrt verlief jedoch ohne Zwischenfälle und eine Stunde später fuhr er auf den Parkplatz des Hotels, auf dessen Mitte ein Springbrunnen stand. Ursula öffnete die Augen, setzte sich wieder nach oben und schaute hinaus. Sie blickte auf ein Beet, auf dem sich farbenfreudig Pfingstrosen zur Schau stellten, als seien sie Bestand eines Bouquets, das ein Florist liebevoll zusammengestellt hatte.
So das war es dann für diese Woche, wer Lust hat kann hier die komplette Story lesen.

2 Kommentare zu “Schnapp-Wort das Ergebnis der 23. Woche

  1. Peggy

    Ursula und Matthias sind so knuffig. Diese Liebeserklärung…Moment…hier ist sie…„Du bist unmöglich, aber einzigartig und was noch viel wichtiger ist, meine Insel im Sturm, mein Gedanken-Zwilling, mein Sparkassenbuch für Gefühle und die Liebe meines Lebens!“ …ist das schön. :-) Küsschen ♥♥♥♥

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