Gib mir Worte

Rabenschwarz – Alexander Felden

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Rabenschwarz

Klappentext:
Blackrock Manor – das ist der Name des Gemäuers, das in der Gegend nur als „Spukhotel“ bekannt ist.

Vor beinahe fünfzig Jahren brannte das einst so prächtige, mitten in den Wäldern gelegene Hotel teilweise nieder. Der angeblich wahnsinnige damalige Hotelbesitzer soll es gewesen sein, der das Feuer legte und damit sich selbst, seine Frau und seine beiden Kinder umbrachte.

Ausgerechnet dahin soll der Klassenausflug von Ian Courtsham und seinen Freunden gehen. Der junge, ehrgeizige Geschichtslehrer Mister Schwarz möchte beweisen, dass es in der Ruine nicht spukt.

Bald schon aber häufen sich seltsame Vorkommnisse, für die weder Mister Schwarz noch die Schüler eine vernünftige Erklärung finden können. Ist vielleicht doch etwas Wahres dran an den Geistergeschichten?

Oder versucht jemand, neugierige Besucher mit allen erdenklichen Mitteln von Blackrock Manor fernzuhalten? Ian Courtsham und seine Freunde setzten alles daran, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen – und geraten sehr bald in allergrößte Gefahr.

******************************************

So in diesem besonderen Fall muss ich die Katze sofort aus dem Sack lassen, ich habe jede einzelne Seite geliebt, warum? Weil es für mich eine sehr, sehr gelungene Mischung aus 5 Freunde, Gänsehaut, John Sinclair, Es und den drei ??? war und zum Ende an Poe und Lovecraft erinnerte. Ich möchte unbedingt mehr davon, bestehen da Chancen??? Danke Kerstin, dass Du mir dieses wunderbare Geschenk gemacht hast,

Aber nun mal im Einzelnen:
Zu Beginn haben wir fünf Freunde, was sich im Laufe der Story ändert, ein besonderes Augenmerk liegt auf Ian, der einem am nächsten gebracht wird. Ich allerdings war ein sehr großer Fan von Ben, der mich ein klein wenig an jenen Ben Hanscom aus Es erinnerte, ich habe ihn mir auch äußerlich so ähnlich vorgestellt,allerdings mit anderer Hautfarbe.

Zu Anfang werden die kleinen Probleme der Schüler ins Licht gerückt. Das Drangsalieren von Schulkameraden, der Hass auf die Lehrerin Miss Parks und die Aussicht auf einen spannenden Ausflug zum Spukhotel Blackrock Manor. Die Akteure werden recht schnell zu guten Bekannten, und eine wirkliche Richtung, in die es geht ist vorerst nicht zu erkennen. Dies ändert sich sehr rasch, als sich die Truppe auf ihren Ausflug begibt; begleitet von Ihrem Lieblingslehrer Mr. Schwarz (Geschichte) und Miss Parks (die nur wegen der Anordnung des Rektors bereit ist, die Klasse zu begleiten). Ziel des Ausfluges ist zu beweisen, dass nichts an den Spukgeschichten wahr ist, die sich um das Gebäude ranken und beharrlich bestehen.

Kaum aufgebrochen beginnen sich seltsame Dinge zu ereignen. Der undurchsichtige Mr. Bright stößt auf die Gruppe, Ian belauscht ein Gespräch zwischen ihm und dem geheimnisvollen Bruder Giacomo und im Zeltlager gehen Feuerwerkskörper in die Luft. Ab diesem Ereignis wollte ich das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Die Jugendlichen lösen einige Rätsel wie die berühmten Detektive, haben geisterhafte Erscheinungen und wer wie wo und warum involviert ist, wird langsam ein wenig klarer. Mehr möchte ich zum Verlauf der Geschichte nicht verraten, obwohl ich große Lust dazu hätte. Einziges kleines Manko ist der sehr festen Buchrücken, ich bin eine im Bett Leserin und musste ganz ordentlich zupacken.

Fazit:
Ich gebe Rabenschwarz sehr gerne sechs von sechs Daumen weil es auf jeder Seite gut zu lesen und unterhaltend bis späterhin hochspannend war. Auch das Cover gefällt mir sehr gut, das habe ich an anderer Stelle schon erwähnt. Ich werde es uneingeschränkt an Jugendliche als auch Erwachsene weiterempfehlen.

Daumen hochDaumen hochDaumen hochDaumen hochDaumen hochDaumen hoch

Diese Rezension ist ein abgearbeiteter Titel für die A-Z Titel Challenge

A-Z-Titel

11 Kommentare zu “Rabenschwarz – Alexander Felden

  1. Kerstin

    Das freut mich, daß Dir das Buch so gut gefallen hat!
    Magst Du Deine tolle Rezension auch bei amazon einstellen? Dann freut sich Alex gleich doppelt ;-)

  2. Alexander Felden

    Vielen lieben Dank für diese tolle Rezension! Ich freue mich, dass mein Roman dir so gut gefallen hat. Kerstin hat mir gerade den Link hierzu geschickt, da ich (mal wieder) im Krankenhaus liege – da musste ich gleich per Laptop antworten. Es macht mich glücklich und natürlich auch stolz, dass ein „kleiner und unbedeutender“ Selbstverleger wie ich, den Verlage mit der Kneifzange nicht anfassen wollten, bei den Leser/innen so gut ankommt. Denn darauf kommt es letztlich auch nur an, schließlich habe ich den Roman für meine Leserschaft geschrieben und nicht für irgendeinen Lektoren.

    Für eine Fortsetzung gibt es Chancen, allerdings muss ich dazu erst wieder richtig fit werden.

    Liebe Grüße

    Alexander Felden

    1. Sunny

      Da gibt’s nicht zu danken. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und das habe ich zum Ausdruck gebracht. Du hast natürlich recht, letztendlich entscheidet die Leserschaft, also mach Dich nicht „kleiner“ als Du bist. Ich habe schon sehr viel Zuspruch für Rabenschwarz gelesen. In der Literaturszene gibt es einige solcher Lektoren, die sich heute in den Allerwerstesten beißen könnten, weil sie ein Script abgelehnt haben. Ich hoffe, das trifft für Deine eines Tages auch zu ;-)

      Gute Besserung und liebe Grüße

        1. Sunny

          Ja es war wirklich ein Erlebnis des etwas anderen aber sehr guten Art ;-) Das hattest Du mir ja schon gesagt

  3. Peggy

    Hatte ich noch gar kein Kommetar geschrieben. Du hast mir richtig den Mund wässrig gemacht mit Deiner Rezi. Es steht nun ganz oben auf meiner WuLi! Knutsch Dich! :-)

  4. Pingback: Coole Blogbeiträge Woche 14Always sunny

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