Meine Buch-Woche # 18/2014

Buch-Woche

Meine Buch-Woche auf Solitary’s Bücherecke Nummer 18. Hier sind Solis Fragen die ich mal wieder sehr spät aufgreife. Das hängt aber mit meinem WE in Berlin zusammen.

Wenn Ihr in einen Buch-Laden Eurer Wahl gehen könntet: Welcher wäre es? + Warum gerade dieser Buchladen?
Der hier bei uns in Raunheim. Er ist winzig und in einem ganz alten Häuschen untergebracht. Die dort vorhandene Auswahl beinhaltet absolut nichts für meinen Geschmack, aber man kann ja alles bestellen. Allein die Bücher in diesem schon fast historischen Raum zu riechen ist Erfahrung genug.

Suche Dir eine Buch-Neuerscheinung des Monats Mai heraus und stelle es Deinen Lesern so vor, dass sie wissen, um was es in diesem Buch geht.
Der Sommer der Blaubeeren von Mary Simses wäre wohl eine Mai Neuerscheinung, die ich mir zulegen würde, wenn ich nicht gerade ein Buchkauf-Zölibat über mich verhängt hätte. Mehr als die, die ich jetzt auf dem SuB horte, möchte ich im Augenblick nicht haben.
Darum geht es im Buch: Eine junge Anwältin fährt aus ihrer Heimat Bradford an einen Küstenort, um die Hinterlassenschaft ihrer Großmutter zu regeln. Schon bald erkennt sie, dass diese Angelegenheit sich nicht im Hau-Ruck Verfahren erledigen lässt. Sie stößt auf eine alte Geschichte von Liebe und Leid, die ihr die Augen für ihr eigenes Leben öffnet. Ich finde das hört sich nach einer wunderbaren Urlaubslektüre an, oder?

Nimm Dir 5 Bücher aus Deinem Regal, dessen Titel mit dem Buchstaben „B“ beginnt und stelle sie Deinen Lesern kurz vor.
Hui Soli, diese Woche willst du es aber wissen .
Ungelesen mit B (hier füge ich die Kurzbeschreibungen vom großen A ein, weil ich noch nicht mehr darüber sagen kann.
Bodyfarm – Patricia Cornwall
Der grausame Mord an der elfjährigen Emily Steiner schockiert die Kleinstadt Black Mountain. Die Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta steht zunächst vor unlösbaren Rätseln. Doch dann deuten Spuren an der verstümmelten Leiche auf einen Täter hin, der aus Emilys engstem Umfeld stammen muss. Wurde das Mädchen Opfer einer düsteren Familientragödie?
Kay Scarpettas Untersuchungen in dem Mordfall des elfjährigen Mädchens laufen anfangs ins Leere, da Emilys Tod einfach zu viele Fragen aufwirft: Was verschweigt Emilys Mutter? Hat der mysteriöse Selbstmord eines Polizisten etwas mit dem Tod des Mädchens zu tun? Und warum verübt ein Unbekannter einen Mordanschlag auf Scarpettas Nichte Lucy? Als Scarpetta auf ein entscheidendes Indiz stößt, muss ihr die “Body Farm” helfen: ein forensisches Labor, das menschliche Verwesungsprozesse erforscht und durch seine spektakulären Ergebnisse schon mehrmals geholfen hat, die schwierigsten Mordfälle aufzuklären.
Quelle Amazon

(Der) Beobachter – Charlotte Link
Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.
Quelle Amazon

Bockmist – Hugh Laurie
Mein Fazit: Wer spitzen britischen Humor mag, ist mit dem Werk gut bedient. Ich mag ihn, wie ich oben bereits erwähnte, aber ich mag ihn nicht, wenn er zu stark betont ist, und man manche Sätze zweimal lesen muss, um den Sinn zu begreifen. Zudem war mir die Geschichte zu aktionsreich, die Ereignisse überschlugen sich zu häufig. An mancher Stelle ein wenig an den Haaren herbeigezogen und kaum vorstellbar, dass so etwas sein könnte.

Bob der Streuner – James Bowen

Mein Fazit:
Wer Katzen mag und Außergewöhnliches lesen möchte, ist mit Bob der Streuner wunderbar bedient. Ich hatte die beiden bereits nach den ersten 20 Seiten fest in mein Herz verankert, mit Bob gelitten, als er erkrankte, mit James gehofft, dass alles gut wird. Ich möchte euch wirklich nicht zu viel über den Inhalt verraten, den das Buch entwickelt seinen ganz eigenen und andersartigen Zauber. Ich gebe ihm aus voller Überzeugung sechs von sechs Daumen und danke Claudia, dass sie mich sofort als potenzielle Liebhaberin erkannt hat. Mir viel auch gleich jemand ein, der das Buch gut gefallen könnte. Ich bin gespannt, ob ich damit ebenfalls richtig lag.
(Die) Bücherdiebin – Markus Zusak
Mein Fazit:
Markus Zusak zeigt mit Die Bücherdiebin, dass man eine bewegende, traurige und wunderschöne Geschichte in der Zeit des zweiten Weltkrieges erzählen kann, ohne ständig den Zeigefinger zu erheben. Wer nun denkt, dass der Autor keine Ermahnungen einfügt, irrt. Doch findet er einen Stil, der in keinster Weise schulmeisterlich wirkt, sondern lediglich feststellt. Man leidet mit den Menschen, die auf ihrem Weg ins Konzentrationslager durch Molching nehmen, und möchte jeden Schaulustigen anbrüllen etwas zu tun. Durch die Erzählung wird sehr deutlich, wie viele Mitschwimmer es gab. (Ein Umstand der auch heute noch gut zu beobachten ist). Aber ich schweife ab. Die Bücherdiebin ist eine wundervolle Geschichte, für mich einzigartig in der Erzählweise und auf jeden Fall jeden meiner verfügbaren Daumen wert. Sechs von sechs Daumen.

Gibt es Bücher mit Themen, die Ihr niemals lesen möchtet? Wenn ja, welche wären dies und warum.
Spionage-Thriller und Western. Warum? In solche Spionage-Dinger, die meist mit Politik gespickt sind kann ich mich einfach nicht hineinversetzen und das muss ich bei einem Buch, damit ich Spaß daran habe. Bei Western habe ich ein Problem mit den Cowboys. Einfach deshalb, weil sie meinen heißgeliebten Indianern das Leben schwer machen.

Gibt es ein Buch, bei welchem Euch der Schluss total enttäuscht hat? Erzähl kurz davon und erfindet einen eigenen Schluss bzw. beschreibt, welchen Schluss ihr Euch für das Buch gewünscht hättet.
Wirklich enttäuscht war ich am Ende von Ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moyes eigentlich nicht, aber ich hätte mir doch irgendwie gewünscht, dass Will sich anders entscheidet. Obwohl das Ende andererseits absolut nachvollziehbar ist.

Lust mal deine Erfahrungen der Woche in Meine Buch-Woche zu teilen? Der Einstieg ist zu jeder Zeit möglich.

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