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Kind-in-Aktion Blogparade – Woche 1

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Timm der Netzblogger hat gestern seine Blogparade Kind-in-Aktion gestartet. Für die erste Aufgabe hat er sich etwas leichteres ausgedacht, wobei leicht immer relativ ist ;-)
Aufgabe 1: Wir waren alle einmal jung

  1. Was interessiert euch an dem Thema »Kind-in-Aktion«? Inwiefern habt ihr mit Kindern zu tun?
  2. Was habt ihr als Kind besonders gerne gemacht? Was habt ihr noch in Erinnerung und was (würdet) möchtet ihr an die (eigenen) Kinder weitergeben bzw. mit eigenen (Ansichten und Erfahrungen) Ideen anreichern?
  3. Beobachtet ihr vergleichbare Beschäftigungen bei heutigen Kindern? Spielen die Kinder noch immer Cowboy und Indianer? Oder hat sich das heute geändert?

 

Zu Punkt 1.)
Das Thema Kinder interessiert mich immer, dabei ist es zweitrangig, ob es mit den eigenen zu tun hat, denn Kinder sind nun einmal unsere Zukunft. So ausgelutscht dieser Satz auch ist, er ist zu einhundert Prozent die Wahrheit. Deshalb gehen uns alle die Kinder an. Sei es in der Bildung, Förderung, Unterstützung und allem was dazugehört. Ich selbst habe mit Kindern zu tun, dass ich gerade dabei bin, eines groß zu ziehen und das habe ich zumindest vor dem Gesetz in 131 Tagen vollbracht. Selbstverständlich werde ich Nina nicht mit 18 Jahren die Koffer vor die Tür stellen, aber es ist schon ein großer Schritt. Vielleicht empfinde ich das mehr als sie selbst, keine Ahnung.

Zu Punkt 2.)
Ich kann mich an so viele Dinge erinnern, die ich als Kind gerne gemacht habe. Am meisten hatte ich Spaß an Banalitäten und Kuscheleinheiten mit Erwachsenen. Ich fand es großartig, wenn mein Vater mit mir Spinnen beobachtete, meine Mama mir genau das kochte, worauf ich Lust hatte, das war fast schon Magie. Meine Omi Mary mit mir alle Sielmann Tierfilme rauf- und runter geschaut hat und mir Geld für eine Kugel Eis extra zusteckte. Ich bin in der Kindheit viel bei Oma Ella gewesen und dort war ich ein Kind unter vielen, ihr glaubt nicht wie ich das liebte. Immer war jemand da mit dem man spielen oder den man nerven konnte, genial. Gekuschelt habe ich mit allen meinen erwachsenen Bezugspersonen sehr gerne. Mir war sehr wichtig, dass auch unsere Nina immer die eingeforderte und benötigte Nestwärme bekam und bekommt. Nur damit kann man im Erwachsenenleben seine Frau/Mann stehen, wenn man auf Rückhalt bauen darf.
Zu Punkt 3)
Ich glaube gar nicht, dass sich an den Spielen so viel verändert hat, auch wenn es heute Tausende von Beschäftigungsmöglichkeiten für Kids gibt. Am liebsten spielen sie noch immer Fangen, Verstecken, Gummitwist oder Ochs vorm Berg. Die Erfahrungen habe zumindest ich beobachtet. Klar haben sie als sie älter waren auch stundenlang die Barbiepuppen von a nach b bewegt, sie an und wieder ausgezogen, aber das habe ich mit meinem Kullertränchen (der eine oder andere erinnert sich vielleicht daran) auch gemacht. Mit dem Gameboy wurde auch viel gespielt, allerdings meist in Gruppen, heißt es wurden Spiele gewählt, die man gleichzeitig auf zwei Gameboys mit oder gegeneinander gespielt hat. Ganz so düster, dass die Kids nur noch am PC hängen, sehe ich die Sache also nicht.
Ein Bonusthema für den Monat April gibt es auch schon, das werde ich allerdings in einem Extraartikel behandeln.
Wer Lust hat sich auch an Kind-in-Aktion zu beteiligen ist herzlich eingeladen und kann sich jederzeit bei Timm anmelden.

9 Kommentare zu “Kind-in-Aktion Blogparade – Woche 1

  1. Iris

    Das gefällt mir: Nestwärme als wichtigster Punkt zum Weitergeben :) Irgendwie ist es doch auch beruhigend, dass, bis auf einige Trends wie z.B. Gameboy oder Barbie, die Grundmuster beim Spielen gleich bleiben. Ich persönlich kann eigentlich nur sagen, dass mir am besten immer die Spiele in der Gruppe gefallen haben, die mit wenig Material und viel frischer Luft auskamen und natürlich mit jeder Menge Fantasie.

    1. Sunny Autor des Beitrags

      Ja da hast Du recht und nach meine Beobachtungen sind sie wie gesagt auch geblieben. Wenn auch sicher nicht mehr in den Ausmaßen in denen wir sie gespielt haben. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mit meinen Freunden viel zu Hause war. Nach den Aufgaben raus und erst zum Abendessen heim :-D

      1. Der NetzBlogger

        Jedes Mal, wenn ich draußen Kinder SPIELEN sehe, bin ich froh, das ich die Hoffnung noch nicht aufgeben brauche.
        Oftmals sehe ich die Kinder draußen mit dem Nintendo oder der PS-Portable oder anderen technischen Geräten spielen.
        Das stimmt mich immer etwas traurig.
        Aber das wird sich später alles rächen – ob ich das noch miterlebe? ;)
        LG Timm

  2. sabo

    Also außer dass ich wie Kuh vor Tor stehe und nicht weiß, was Ochs vorm Berg ist, kommt mir das auch bekannt vor. Nur dass ich bei mir andere Sachen aufgeführt hab :D Spinnen beobachten wäre eh nicht mein Ding gewesen. Eher Schneckenrennen ;)
    Knutschi

    1. Sunny Autor des Beitrags

      Ja Schneckenrennen war auch klasse. Ochs vorm Berg ist ganz einfach. Ein Kind ist der Ochs und hält sich eine Zeitlang die Augen zu, während die anderen Kinder um ihn rennen. Irgendwann ruft er Ochs vorm Berg und wer sich dann noch bewegt ist raus. Sicher ein Frühform vom Stop-Tanzen, was ich übrigens auch wie irre liebte.
      Aber das mit den Spinne war klasse; wir haben eine Ameise in Gefangenschaft genommen und sie ins Netz geworfen. Dabei konnte man das Einspinnen ganz prima beobachten. Du siehst ich war ne etwas Wilde manchmal ;-)

  3. Der NetzBlogger

    Hallo Sandra,
    irgendwie schaut man doch etwas wehmütig der Zeit hinterher. Wie schnell ist die Zeit vergangen und schon ist Nina 18 Jahre alt.
    Da ist diese Parade doch ideal noch einmal Revue passieren zu lassen. :)
    „meine Mama mir genau das kochte, worauf ich Lust hatte“.
    Das passt gerade zu meinem neuen Artikel. ;)
    Ach ja die Omis. Leider hatte ich nicht mehr viel von ihr. Nur selten sah ich sie bevor sie verstarb. Aber so eine wie du oder auch andere Omis habe ich mir auch gewünscht. Die Sielmann-Filme hab ich mit meinen Eltern geschaut. Kein wunder, da wir mit sehr vielen Tieren aufgewachsen sind und noch immer viele haben. :)
    Nestwärme gab mir meine Mutter immer morgens, wenn ich gerade aufwachte und zur Schule musste. Immer erst einmal kuscheln. :)
    Fangen und Verstecken sehe ich bei vielen kindern in der heutigen Zeit auch noch. Aber schon so viele laufen mit ihrem Spielhandy, dem Nintendo oder PS3 Portable herum. Da sitzen sie bei schönem Wetter in der Stube vor dem laufenden Fernseher und spielen währenddessen mit dem Gameboy oder am Laptop / Tablet PC.
    Frisch Luft tut gut und das werde ich mit meinen Eltern auch machen. Raus gehen, an die frische Luft. Auch wenn ich mal nachhelfen muss. ;)
    Ich bin gespannt auf dein Monatsthema. :)
    LG Timm

  4. Queen of Home

    Hallöchen,
    du bist also eine verschmuste ;-) Und ganz schön ….. die arme Ameise…
    Bei uns muss der Papa die Tierwelt übernehmen. Ich komm über meinen Spinnen Ekel einfach icht heraus ;-(
    Ach und ich habe zu meinem 18 Geburtstag ein Kofferset geschenkt bekommen ;-)
    herzlichst Andrea

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