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Ein ganz neues Leben – Jojo Moyes

Ein ganz neues Leben – Jojo Moyes

Kurzbeschreibung:
«Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.»
Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.
Quelle Amazon

Sicherlich geht man mit sehr hohen Erwartungen an die Lektüre des Buches und hofft, noch ein wenig des Zaubers von Ein ganzes halbes Jahr zu erhaschen. Jojo Moyes verzaubert wieder, mich allerdings nicht unbedingt mit einer neuen Liebe, sondern mit einem Teenagermädchen, das bezaubernd und störrisch sein konnte, wie es sich in diesem Alter geziemt. Zauberhaft auch, dass viele bekannte Personen aus dem Vorgängerbuch mitwirkten und man sie noch etwas näher kennenlernen durfte.

Aber nun zur Geschichte selbst oder wenigstens zu einem kleinen Umriss davon.
Lou steckt in ihrem Leben, ihrer Trauer und dem Versuch allem zu entkommen fest. Nachdem sie auf Reisen war, ist sie in der Londoner Wohnung, die Will bezahlt hatte, gestrandet und arbeitet in einem Irisch Pub am Flughafen. Ihrer Familie zuliebe schloss sie sich einer Trauergruppe an, zu dessen treffen sie zu Anfang nur mit großem Widerwillen geht. Eines Abends betritt sie in angetrunkenem Zustand ihre Dachterrasse und stürzt hinunter. Glück im Unglück kommt sie per Ambulanz ins Krankenhaus und überlegt mit Knochenbrüchen. Der reizende Sanitäter Sam tritt im Handlungsverlauf genauso in ihr Leben, wie das Mädchen Lilly. Lilly fällt ihr zum ersten Mal auf, als sie sich auf den Weg zur Dachterrasse macht. Nach ihrer Genesung steht sie eines Tages vor ihrer Tür und behauptet Wills Tochter zu sein. Lou glaubt ihr zunächst nicht, denn sie ist davon überzeugt, dass Will ihr von einer Tochter erzählt hätte. Doch dann erfährt sie,  dass auch Will nichts von Lilly wusste, weil ihre Mutter ihn nie davon unterrichtete. Mit Lilly kommt ein Teil von Will zurück in Lous Leben, doch es wird nicht leicht, sich mit diesem und vielen weiteren Umständen (von denen ich nichts weiter berichten werde) zurechtzufinden.

Fazit:

Eine schöne Geschichte, die Lou nach dem Tod will Will gut skizziert. Ihre Trauer, Wut und Ängste sind gut beschrieben und waren für mich gut nachfühlbar. Auch Lilly, Sam und die neuen Personen in der Story habe ich ins Herz geschlossen, und mich über ein Wiedersehen mit den Familien gefreut. Ich habe geschmunzelt, war nachdenklich und traurig, das kann Jojo Moyes einfach. Obwohl klar war, dass das Buch Ein ganzes halbes Jahr ein einzigartiges Werk bleiben wird, mochte ich die Fortsetzung gerne und vergeben sechs von sechs Daumen.

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2 Kommentare zu “Ein ganz neues Leben – Jojo Moyes

  1. Anette

    Hab zwar erst 2/3 des Buches gelesen, aber ich habe da eine ganz andere Meinung dazu ;-)
    Eine vollkommen andere Meinung.
    Das ist mir alles zu liebeschnulzig geschrieben, die Story ist mir zu weit hergeholt, die Handlungen teils sehr unrealistisch. (grins – „der reizende Sanitäter – das klingt wie „Bauer sucht Frau“ wenn vom liebreizenden Pferdewirt gesprochen wird *gg*)
    Wahrscheinlich liegt es daran, das so ein Buch überhaupt nicht mein Genre ist. Teil I – wenn man es denn so bezeichnen darf hat mir sehr gut gefallen, da war eine glaubhafte Handlung vorhanden, da war Spannung und Gefühl vorhanden.
    Vielleicht kommt ja aber jetzt noch im letzten Drittel Spannung auf, vielleicht muss ich meine Meinung dazu noch revidieren …
    Liebe Grüße, Anette

  2. Sandra Autor des Beitrags

    Oh je, wenn es dir bisher nicht gefallen hat, könnte das fürs letzte Drittel auch so sein. Zumindest wird dich Lous Vater noch mal zum Lachen bringen, da bin ich ziemlich sicher https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yes.gif.

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