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Die unverhofften Zutaten des Glücks – Deborah McKinlay

Die unverhofften Zutaten des Glücks – Deborah McKinlay

Kurzbeschreibung:
Aus einer Laune heraus schreibt die Britin Eve dem amerikanischen Bestsellerautor Jack Cooper einen Leserbrief. Und er antwortet! So beginnt eine wunderbare Freundschaft. Beide teilen die große Leidenschaft für das Kochen und gutes Essen – und beide stecken mitten in einer existenziellen Lebenskrise. Sie spenden sich gegenseitig vorsichtig Trost und Rat, wodurch ihre Beziehung immer inniger wird. Schließlich schlägt Jack ein Treffen in Paris vor. Doch das, fürchtet Eve, kann niemals stattfinden . . .

Eigentlich sollte die Verlobung ihrer einzigen Tochter ein wunderschönes Ereignis für die sechsundvierzigjährige Eve sein. Stattdessen brechen jedoch alte familiäre Konflikte auf und drohen alles zu zerstören. Hilfe kommt von gänzlich unvermuteter Seite: Ganz spontan hat Eve dem Bestsellerautor Jack Cooper einen lobenden Leserbrief geschrieben – und er hat geantwortet. Beide teilen die große Liebe zum Kochen, das für sie Lebensfreude, Trost und ein fester Anker in unruhigen Zeiten ist. Über ihre Briefe entwickelt sich langsam eine immer tiefere Beziehung. Eve offenbart Jack ihre familiären Probleme – und auch Jack spricht offen über seine Lebenskrise: drohender 50. Geburtstag, dazu Scheidung und Schreibblockade. Sie können sich gegenseitig helfen; aber sie können, fürchtet Eve, niemals zusammenkommen.
Quelle Amazon

Ja es hat ein wenig gedauert, bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Das lag absolut nicht an der Geschichte, sondern an einem anderen Umstand, ich erwähnte es hier bereits. .

Eve lebt zurückgezogen und in ihrem Schneckenhaus. Ein Kokon von festen Tätigkeiten, allen voran das Kochen, schützt sie vor ihren Ängsten mit ihrer Umwelt zu interagieren. Zeit ihres Lebens steht sie unter dem Pantoffel ihrer sehr dominanten Mutter. Sie hat das Gefühl sich bei nichts einbringen oder durchsetzen zu können und so überlässt sie aus diesen Gründen auch die Erziehung ihrer Tochter Izzy fast ausschließlich ihrer Mutter.

Als ihre Mutter stirbt, wird ihr bewusst, wie viel sie bei ihrer Tochter versäumt hat und wie wenig sie sie im Grunde kennt. Als sie ihr bei der Planung einer pompösen Hochzeit helfen soll, bei der auch ihr „Ex“ wieder auf dem Plan stehen soll, wird ihr klar, dass sie fachmännische Hilfe in Anspruch nehmen muss.

Jack ist ein erfolgreicher Schriftsteller, der gerade ein Trennung durchsteht (mal wieder), steht kurz vor seinem 50. Geburtstag und weiß nicht so recht, wo ihn die Reise seines restlichen Lebens hintreiben soll. Geplagt von Zweifeln an seiner Kunst, seinem Umgang mit Mitmenschen (hier vor allem das weibliche Geschlecht betreffend) und seine Eigenschaft Fehler grundsätzlich nicht bei sich selbst zu suchen, trifft ein Fanbrief bei ihm ein. Angesprochen von seinem Inhalt antwortet er und die wunderbare Geschichte zweier Menschen, die sich sehr behutsam und langsam gegenseitig öffnen, nimmt ihren Lauf.

Fazit:

Eine sehr schöne Story, die Einblicke in die Leben der beiden Menschen gibt. Beide Parteien kämpfen mit Dämonen und suchen sehr unterschiedliche Lösungswege aus ihren Problemen. Eines jedoch hilft beiden das Weitermachen zu erleichtern; das Kochen. Die Rezepte ließen mir mitunter das Wasser im Munde zusammenlaufen, denn ja, ich bekenne es: Ich liebe Kochen und Essen gleichermaßen. Somit könnte ich ohne Probleme in den Briefkontakt eintreten. Aber ich lasse den beiden ihre traute Zweisamkeit in der Hoffnung, dass sie sich noch auf anderem Wege zusammenraufen, als zum Ende beschrieben. Wer sagt denn, dass die Geschichte nicht weitergehen kann, auch wenn wir Leser ausgesperrt sind?

Sechs von sechs Daumen

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