Die letzten Tage von Rabbit Hayes – Anna McPartlin

Die letzten Tage von Rabbit Hayes – Anna McPartlin

Kurzbeschreibung:
Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt.
Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst …
Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich. Quelle Amazon

Die letzten Tage von Rabbit Hayes, genau genommen 9 Tage, denn so ist das Buch unterteilt, beginnen mit ihrem Einzug ins Hospiz. Geschrieben und beschrieben aus der Sicht der einzelnen Familienmitglieder. Ihr Vater ist entsetzt und versteht nicht, warum dieser Weg eingeschlagen wurde. Er grollt seiner Frau Molly, die immer eine Kämpferin für ihre Kinder gewesen ist, weil sie Rabbit in seinen Augen im Stich gelassen hat. Rabbits Mutter opfert sich auf und sucht während der letzten Tage verzweifelt nach dem rettenden Strohhalm, obwohl sie eigentlich weiß, dass der Kampf verloren ist. Rabbits Bruder ein Drummer, der in den USA lebt, kommt nach Hause, um seine Schwester zu begleiten. Auch die große Schwester, die Rabbit in ihren Kindertagen um ihre Schönheit bewundert hat, steht ihr zur Seite. Tochter Juliet weiß den ersten Tagen nicht, dass ihre Mutter nicht mehr zurückkehren wird. Doch man erkennt in ihren Erzählungen, dass sie es ahnt, aber noch nicht wahr haben will.

Rabbit ist vor Jahren an Brustkrebs erkrankt und ist aus der ersten Welle der Krankheit als Siegerin hervorgegangen. Als sie eines Tages in der Küche stürzt und sich das Bein bricht, stellen die Ärzte fest, dass ihr Krebs Metastasen gebildet hat und nicht mehr heilbar ist.

In der Erzählung werden immer wieder Rabbits Gedanken an die Vergangenheit und ihre große Liebe Johnny eingeblendet. Der Sänger der Band ihres Bruders hat es ihr seit Kindheitstagen angetan. Bedingt durch eine schwere Krankheit, die ihn in jungen Jahren traf, hielt ihre Liebesbeziehung nur sehr kurz an.

Fazit:

Ich habe den Inhalt des Buches bewusst nicht weiter erläutert, denn es wäre in diesem Fall Quatsch, die Handlungsstränge schon vorauszunehmen. Ich selbst bin durch die Seiten geflogen und war an großen Teilen sehr traurig, weil mir das Thema Hospiz noch sehr in den Knochen. Viele der Situationen waren mir sehr vertraut, was mich näher an die Familie heranrutschen ließ. Es gab aber auch viele Passagen, an denen ich grinsen musste, oder einfach glücklich darüber war, dass Rabbits Familie eine gemeinsame Lösung fand und Konflikte aus der Welt räumte. Das Buch zeigt, wie wichtig in solchen tragischen Situationen der Zusammenhalt von Familie und Freunden ist. Zum Ende, welches man bereits aus dem Titel herausliest, kann man Rabbit mit einem guten Gefühl gehen lassen. Sie und ihre gesamte Familie sehen ein, dass dieser letzte Weg unvermeidlich und wegen der erlittenen Schmerzen als Erlösung angesehen werden muss. Sechs von sechs Daumen für eine Geschichte, die mich selbst zum Nachdenken und Nachempfinden eines persönlichen Trauerfalles angeregt hat.

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Diese Rezension sind abgearbeitete Aufgaben von Daggis Buch-Challenge 2015
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47. Lese ein Wanderbuch / ein Buch, dass Du aus einer Wanderbuchkiste entnommen hast. Hier war im Hotel auf Kreta jemand so lieb es im Wanderregal für mich stehen zu lassen .

 

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