Die Analphabetin – Agota Kristof

Die Analphabetin – Agota Kristof

Kurzbeschreibung:
Fremd in einer fremden Sprache – und doch wurde sie zu einer der wichtigsten Schriftstellerinnen der Gegenwart. Nach einer wohlbehüteten Kindheit in Ungarn hatte Agota Kristof unter der kommunistischen Herrschaft zu leiden. Als ihr Vater verhaftet wurde, musste das junge Mädchen in ein staatliches Internat. 1956 floh Agota Kristof mit ihrem Mann und ihrem vier Monate alten Kind in die französischsprachige Schweiz. Dort war sie plötzlich eine Analphabetin und musste eine völlig neue Sprache erlernen – und schreibt seither großartige französische Prosa.
Quelle Amazon

Schon als kleines Kind liest Agota alles was ihr in die Finger kommt. Als sie eines Tages in ein Internat geschickt wird und es dort an Lesestoff mangelt findet sie ihre Liebe zum Schreiben. In ihrer eigenen Geheimschrift hält sie Gefühle und Ängste dieser Zeit fest. Ihre Schreibleidenschaft legt sich auch dann nicht, als sie als Flüchtlingsfrau im französisch sprechenden Teil der Schweiz landet. Um hier eine Chance auf Veröffentlichung ihrer Texte zu erlangen, und sich damit aus dem tristen Alltag zu retten, muss sie bei Null beginnen. Als erste Bühnenstücke von ihr aufgeführt werden, fasst sie neuen Mut und schreibt immer weiter.

Fazit:

Eine viel zu kurze Autobiografie, die mich sofort in ihren Bann zog. Hier hätte Agota Kristof viel weiter ausholen und diese (ihre) Geschichte weiter ausschmücken dürfen. Ein Zitat über das Schriftsteller sein möchte ich einfügen, bevor ich es mit 5 von sechs Daumen loslasse.

“Zuallererst muss man natürlich schreiben. Dann muss man weiterschreiben. Selbst wenn es niemanden interessiert. Selbst wenn man das Gefühl hat, dass es niemals jemanden interessieren wird. Selbst wenn die Manuskripte sich in den Schubladen stapeln und man sie vergisst, während man neue schreibt”

Quelle: Agota Kristof Die Analphabetin

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Dieses Buch ist ein gelesener Titel für die Verstaubte-Bücher-Challenge- die Zweite von Kerstin
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Juli: Vielleicht eine Sommer-Sonne-Urlaubslektüre?

Nein aber sehr gut zu lesen, während man in einem Liegestuhl lümmelt.
Erscheinungsdatum: 2007
Liegt auf meinem SuB seit: noch gar nicht so lange, ich habe es von einem Krabbeltisch mitgenommen.

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1 Trackback von "Die Analphabetin – Agota Kristof"

  1. am August 22 um 08:55