Der Engelsbaum – Lucinda Riley

Der Engelsbaum – Lucinda Riley

Kurzzusammenfassung:
Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales – doch sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und die verwitterte Inschrift auf dem Kreuz verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist – ihr eigener Sohn! Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt sich auf die Suche zu machen nach der Frau, die sie einmal war. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, dass Greta den größten Mut ihres Lebens braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken …
Quelle Amazon

Man nehme eine Geschichte aus der Vergangenheit und eine aus der Gegenwart, um sie miteinander zu verweben. Ein Handwerk, das Lucinda Riley meisterhaft beherrscht. Ich habe nun fast alle Bücher von ihr gelesen, warte fieberhaft auf den dritten Band der Reihe Die Sturmschwestern, und ließ mich in der Zwischenzeit vom Engelsbaum nach Wales entführen.

Als Einstieg wählt Lucinda Riley die Weihnachtsfeiertage des Jahres 1985. Greta kehrt zurück nach Marchmont Hall, ein Anwesen in Wales, in dem sie Teile ihres Lebens verbracht hat. Leider kann sie sich genau daran nicht erinnern, denn nach einem schweren Unfall und Jahren im Koma, leidet sie unter einer Amnesie. Ihr Freund David Marchmont hat sie eingeladen und erhofft sich von Gretas Besuch einen Schritt Richtung Heilung.
Als Greta bei einem Spaziergang am Grab ihres Sohnes vorbeikommt, schleichen sich erste Gedächtnisfetzen ein. Aus ihren Erinnerungen erfährt man, dass sie nach Kriegsende als spärlich bekleidete Tänzerin in einem Londoner Club gearbeitet hat. Da sie eines Tages einen amerikanischen Soldaten kennen und lieben gelernt hat.
Ihr Beruf blieb ihm gegenüber ein Geheimnis, das auffliegt, als er mit einem Freund eine Vorstellung im Club besucht. Er verschwindet nach USA und Greta stellt fest, dass sie schwanger ist. Nach einem Besuch bei einem Engelmacher stellt sie fest, dass sie das Kind behalten möchte. Doch wie soll sie sich und das Kind über Wasser halten? David Marchmont (heimlich in Greta verliebt), der als Comedian im Club arbeitet, bietet ihr seine Hilfe. Er schickt sie zu seiner Familie aufs Land, wo sie ein kleines Cottage neben dem Herrenhaus beziehen soll, um in Ruhe ihr Kind zur Welt zu bringen.
…, Näheres dazu solltet ihr selbst Lesen.
Zwei Kinder erblicken das Licht der Welt Jonny und seine Schwester Cheska. Jonny verstirbt im Kleinkindalter und Greta geht mit ihrer Tochter Cheska nach London, wo sie erneut David trifft, der ihr ein weiteres Mal hilft.

Fazit:

Auch wenn andernorts von diesem Buch gesagt wird, es sei eines der nicht sehr gelungenen Werke von Lucinda Riley, kann ich mich dieser Meinung nicht anschließen. Die Charaktere sprechen an, Cheska mochte ich die halbe Geschichte hindurch erwürgen und Greta nur manchmal. . Es ist ein Familienroman ganz im Stile der Autorin. Auch dass er schon älter ist, (aus den 90. Jahren und erst jetzt ins Deutsche übersetzt) stört mich überhaupt nicht. Ich konnte in die Geschichte eintauchen und entspannt lesen. Große Überraschungen gab es in der Story nicht, allerdings erwarte ich das von einer Familiensaga auch nicht unbedingt. Fünf von sechs Daumen, weil die Geschichte stellenweise ein wenig zu ausführlich für meinen Geschmack war.

Daumen Pic.Daumen Pic.Daumen Pic.Daumen Pic.Daumen Pic.

Diese Rezension ist eine abgearbeitete Aufgabe von Daggis Buch-Challenge 2016
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17. Lese ein Buch rund um das Thema Weihnachten oder Winter im Titel oder auf dem Cover.

Das ist doch Schnee und Eis, oder? Brrr ….

 

 

 

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