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David Bowie – Künstler der besonderen Art – Teil I

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Diese Bowie-Postkarte ziert schon seit langer Zeit meine Wand neben meinem Arbeitsplatz. Ich bin ein David Bowie Fan, ganz ohne Frage. Ich bewundere sein musikalisches Schaffen und seine Persönlichkeit. Als er am 10. Januar diesen Jahres verstarb machte es mich sehr traurig.
In diesem Beitrag möchte einige seiner Werke und Taten vorstellen. Keinesfalls wird es ein vollständiger Artikel über sein Leben werden, denn dafür gebe es einfach zu viele verschiedene Projekte und Facetten dieses Mannes, denn ich als absoluten Ausnahmekünstler wahrgenommen habe. Trotzdem wird mein Beitrag zu ihm mindestens 3 Teile lang werden. Zu viel Input auf einmal möchte ich euch nicht zumuten .

David Bowie frühe Jahre

David Robert Jones kam am 08. Januar 1947 im Stadtbezirk Brixton (London) zur Welt. Seine Kindheit in zunächst einfachen Verhältnissen bezeichnete er selbst einmal in einem Interview als ein wenig unterkühlt. Bowies erste Single, die er besaß und die ihm die Tür zur Musik weit öffnete, war verschiedenen Quellen nach Tutti Frutti von Little Richard.
Sein Halbbruder Terry nahm ihn ab dem Alter von ca. 13 Jahren oft mit in die Clubs von Soho, wo er Musik wie ein Schwamm aufsaugte. Seine erste Mitgliedschaft in einer Band (The Kon-Rads), in der er als Sänger und Saxofonist agierte war von kurzer Dauer (1962- 1963). Ein schönes Foto aus dieser Zeit könnt ihr euch hier anschauen. Bowie versuchte sich in einigen weiteren Bands, nahm seine erste Single ( I Never Dreamed) auf und sammelte musikalische Erfahrungen.
Seinen Namen änderte er, weil er Verwechslungen mit Davy Jones von den Monkees fürchtete. Für den Nachnamen Bowie entschied er sich in Anlehnung an James Bowie, einem Pionier und Soldat, der im texanischen Unabhängigkeitskrieg kämpfte und fiel. Sein Bowie-Messer findet in einigen Westernromanen Erwähnung.
Nach seinem Debütalbum, das im Jahre 1967 erschien und von verschiedenen Musikstilen geprägt war blieb der erhoffte Erfolg weiter aus. Dies änderte sich, als er Ende 67 den Musikproduzenten Tony Visconti kennenlernte. Gemeinsam verhalfen sie Space Oddity (Link zum Youtube-Video) dem Song (und Titel seines zweiten Albums) und Major Tom Zugang zu einem größeren Publikum. Doch erst 1972 mit neuem Cover und von RCA Records wiederveröffentlicht, wurde der Song auch ein kommerzieller Erfolg. Mit dem ebenfalls 1972 erschienen Album The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars und einer langen Welttournee, wurde der Name David Bowie ein fester Begriff in der Musikwelt.
Es folgten weitere Alben (The Man Who Sold the World , Hunky Dory, The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars, Pin Ups und Diamond Dogs)  und eine Zeit, in der er begann auch für andere Künstler zu produzieren.
1970 heiratete er Angela Barnett. Im Mai 1971 kommt ihr gemeinsamer Sohn Duncan Zowie Haywood Jones heute Duncan Jones zur Welt. Die Ehe hielt 10 Jahre.
1975 (Bowie lebte zu dieser Zeit in New York) entstand das Album Young Americans. Auf dieser Scheibe, ist der erste Nummer Eins Hit in den USA „Fame“ zu hören. Ein Song, der eigentlich nicht zur Veröffentlichung vorgesehen war und in Zusammenarbeit mit John Lennon entstand, stürmte die Charts.
1976 war David Bowie zum ersten Mal in einem Spielfilm zu sehen. In Der Mann, der vom Himmel fiel, war er in der Hauptrolle als Thomas Jerome Newton zu sehen.  Mit Klick auf den Link bekommt ihr von Wiki noch ein paar mehr Infos zum Film. Nachdem er ebenfalls in 1976 das Album Station to Station aufgenommen hatte, zog es Bowie zurück nach Europa. Nach Stationen in Frankreich und der Schweiz bezog er eine Altbauwohnung in Berlin Schöneberg.
Das soll es für heute gewesen sein, im nächsten Teil geht es um Bowies Zeit in Berlin und die Songs zu Christiane F..
Weitere Infos, die ich bei meiner Recherche ausgegraben habe, werden ebenfalls mit von der Partie sein.

8 Kommentare zu “David Bowie – Künstler der besonderen Art – Teil I

  1. Iris

    Bin gespannt auf den nächsten Teil mit Berlin und Christiane F. Für mich hatte David Bowie in meiner Teenie-Zeit, also Mitte der 70er, etwas sehr Anziehendes und Mysteriöses, denn für meine Eltern stellte er ein Symbol der Berliner Drogenszene dar. Entsprechend „verboten“ war das alles für mich und damit zugleich entsprechend attraktiv. Ich bin ja sozusagen „Generation Christiane F.“ und habe beim späteren Lesen des Buches viele Kultorte (wie z.B. das von meinen Eltern streng verbotene „Sound“, eine Disco) aus meiner eigenen Teenie-Zeit wiedererkannt.
    LG Iris

  2. Sunny Autor des Beitrags

    Die Berliner Zeiten und die Jahre danach waren glaube ich auch nicht so leicht für David Bowie, aber auch extrem produktiv. Heroes ist eines meiner Songs von ihm und bei dem Film konnte ich mit Christiane fiebern, als sie zum Konzert wollte. Seine Musik habe ich auch erst für mich entdeckt, als ich den Film einige Jahre später ein zweites Mal angesehen habe.

  3. Sabienes

    Die Musik von David Bowie hat mich früher ein wenig verwirrt und fast schon verängstigt. Erst später habe ich gemerkt, welch ein großer Künstler er gewesen war. Sein Tod ist unglaublich traurig, aber er hat uns auch wirklich viel hinterlassen.
    LG
    Sabienes

    1. Sunny Autor des Beitrags

      Ja das hat er, da hast du recht. Und einige Fäden für andere Künstler gezogen, die sehr von ihm profitierten. Ein facettenreiches Leben, eben https://www.always-sunny.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons//wpml_yes.gif.

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  5. ClauDia

    „Heroes“… dieses Lied, nur wenn ich an das Lied denke, bekomme ich Gänsehaut. Das hat der Club der roten Bänder für den Kleinen im Koma gesungen. Ich wusste nicht, dass es von David Bowie ist.
    Daran erkennt der Bowie-Fan, dass ich nicht viel mit seiner Musik zu tun hatte.
    Er scheint aber eine sehr interessante Persönlichkeit gewesen zu sein und ich freue mich auf deine nächsten Beiträge, Schnecki https://www.always-sunny.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons//wpml_heart.gifhttps://www.always-sunny.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons//wpml_good.gif
    Berlin will die Hauptstraße in Schöneberg in David-Bowie-Straße umbenennen, hab ich gehört, dauert aber noch ein paar Jahre. Muss man erst eine bestimmte Zeit tot sein? Muss ich mal googeln.
    Wenn du im September (endlich) bei mir bist, dann fahren wir nach Schöneberg https://www.always-sunny.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons//wpml_yes.gif
    Dicker Umärmler https://www.always-sunny.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons//wpml_heart.gif
    ClauDia

    1. Sunny Autor des Beitrags

      Die Bowie-Tour steht für mich auf dem Programm in diesem Jahr. Allerdings überlegen wir uns noch, ob begleitet, oder ob wir selbst versuchen einige Orte (die ich noch erwähnen werde) selbst abzugehen. Das können wir uns ja noch überlegen.
      Er hatte wirklich viele faszinierende Facetten, und einen Steh-Auf-Männchen-Charakter ♥.
      Drück dich fest zurück ♥

  6. Svenja

    Schön zu lesen, auch wenn es ein wenig traurig macht. Ich habe so viele schöne Erinnerungen an Erlebnisse zu seiner Musik. Ich würde jetzt am liebsten ‚Die Kinder vom Bahnhof Zoo‘ sehen. Er war ein musikalisches Genie und ein besonderer Mensch. Das schöne ist, dass die Musik bleibt.

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