Das Leben ist (k)ein Ponyhof – Britta Sabbag

Das Leben ist (k)ein Ponyhof – Britta Sabbag

Kurzbeschreibung:
WENN DU DEN ROTEN FADEN VERLOREN HAST, HALT NACH EINEM ANDEREN AUSSCHAU – VIELLEICHT IST DEINER BUNT!
Antonias Leben ist perfekt. Bis ihre Mutter sie dazu verdonnert, auf ihren leicht senilen Stiefvater aufzupassen, während sie selbst sich in einem indischen Ashram vergnügt. Dabei hat die Karrierefrau Antonia für so etwas nun wirklich keine Zeit. Schließlich steigt sie gerade zur Partnerin in einer Unternehmensberatung auf und will ihren langjährigen Freund und Kollegen heiraten.
Zurück im Heimatkaff stellen Walters Schrullen Antonia gehörig auf die Probe. Bald steht ihr ganzes Leben Kopf. Oder lernt sie vielleicht gerade erst zu leben?
Quelle Amazon

Bereits auf den ersten Seiten hatte ich echtes Mitleid mit Antonia, die sich darüber glücklich schätzt, dass alles in ihrem Leben in geregelten und absolut langweiligen Bahnen verläuft. Ich hätte die Flucht ergriffen, wenn ich beim Mittagessen mit Steak und Zander teilgenommen hätte. Anders gesagt, mir war sofort klar, dass Britta Sabbag sehr rasch etwas gegen die Eintönigkeit im Leben ihrer Protagonistin unternehmen musste. Wie man es von ihren Büchern gewohnt ist, stellten sich die ersten Weichen dazu, als ihre Mutter telefonisch mitten in ein Abendessen mit geplantem Heiratsantrag platzt. Sofort verlässt Antonia das Restaurant von Panik und Angst geplagt, um zu ihr zu fahren. Wenig später stellt sich heraus, dass der Anruf ein perfider Plan war, ihre Tochter raus aufs Land zu locken und für drei Wochen das “Babysitting” für ihren etwas debilen Stiefvater zu übernehmen. Freiwillig wäre sie nicht zurück in ihr “altes” Leben um Walter, den sie eigentlich nur vom Hörensagen und wenigen persönlichen Treffen kennt zu versorgen.

Antonia versucht sich im Spagat zwischen ihrer erstrebten beruflichen Karriere (sie soll in Kürze zum Partner ernannt werden) und der Beaufsichtigung ihres Walters, der schrullig ist, voller wahnsinniger Ideen und unbedachter Aktion steckt und erkannt hat, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Es kommt, wie es kommen muss, Tage voller Achterbahnfahrten, der Verlust ihrer Zuverlässigkeit auf dem Arbeitsplatz und dem Kennenlernen eines Mannes, der eventuell mehr zu bieten hat als ihr auserwählter Carl. Denn der fährt eigentlich auch nur auf seiner Karriereschiene. Spät aber nicht zu spät erkennt Antonia, dass es mehr im Leben gibt, als alles geregelt und vorausgeplant zu haben.

 

Fazit:

Ab und an braucht man eine Erinnerung daran, wie einfache Dinge das Leben bereichern können und das es (fast) nichts gibt, das im Nachhinein nicht zu verändern oder umzugestalten geht.  Wer dazu einen Walter oder einen Menschen mit ähnlichen Charakterzügen zurückgreifen kann, darf sich glücklich schätzen. Der Rest der Menschheit muss eben mit dem eigenen Tritt in den Hintern vorlieb nehmen, den es manchmal braucht, um sich die Augen zu öffnen. Wunderbare Geschichte, die viele Schmunzel-Momente hervorbringt und zeigt, dass nicht immer alles bierernst zugehen muss. Als Tipp für den Liegestuhl absolut Topp. Fünf von sechs Daumen für ein sehr vergnügliches Lesevergnügen mit wichtigen Erkenntnissen.

Daumen hochDaumen hochDaumen hochDaumen hochDaumen hoch

Diese Rezension ist die abgearbeitet Aufgabe 5 von Daggis Buch-Challenge 2014
Lese ein Buch mit einem überwiegend gelbem Cover.

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1 Kommentar von "Das Leben ist (k)ein Ponyhof – Britta Sabbag"

  1. Juni 29 - 12:27 | Permalink

    Liebe Sandra, bitte vergiss nicht, mir deinen Kommentar samt deiner Adresse noch per Email zu schicken, damit du auch in den Lostopf für “Der Nachtwandler” hüpfen kannst!

    LG
    Kathi

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