Das Kind, das nachts die Sonne fand – Luca Di Fulvio

Das Kind, das nachts die Sonne fand – Luca Di Fulvio

Kurzbeschreibung:

Raühnval, ein opulentes Herrschaftsgebiet in den Ostalpen. Der junge Marcus lebt ein privilegiertes Leben als Sohn des Landesfürsten. Elisa ist die Tochter der Dorfhebamme und weiß, was Entbehrung heißt.
Bei einem Massaker werden Marcus’ Familie und alle übrigen Burgbewohner ermordet. Dank Elisas Hilfe bleibt Marcus unentdeckt und findet mit einer neuen Identität Aufnahme bei den Dorfbewohnern. Doch er spürt schon bald, dass ihm ein anderes Schicksal vorherbestimmt ist: Sein Herz brennt für Freiheit und Gerechtigkeit … Quelle Amazon

 

Mir haben bisher alle Bücher von Luca Di Fulvio sehr gut gefallen, deshalb habe ich mich sehr gefreut, Das Kind, das nachts die Sonne fand, als Hörbuch zu genießen. Philipp Schepmann hat mich als Leser der Geschichte durch die 25 Stunden getragen.

Der kleine Markus wird Zeuge eines Überfalls auf die elterliche Burg, bei dem seine komplette Familie ausgelöscht wird. Er selbst versteckt sich und überlebt, weil das Mädchen Eloisa ihn aus der brennenden Burg rettet. Sie bringt Markus zu seiner Mutter, der Hebamme Agnete, die ihn in einer Kellerklappe versteckt. Damit der kleine Markus nicht Opfer des machtgierigen Ojsternig wird, muss er sein fürstliches Leben aufgeben, und als Leibeigener des Fürsten neu auftreten. Mit einer List für Agneta den Jungen ins Dorfleben ein. Er heißt ab nun Mikael und wird als gekaufter Helfer der Hebamme vorgestellt. Zunächst fehlt es dem Jungen schwer, sich in den arbeitsreichen Tag der Dorfbewohner einzubringen. Er ist schwach, verwöhnt und kann nicht mithalten, weswegen er sich rasch dem Spott einiger Jungen ausgesetzt sieht. Auch Ojsternig hat einen Narren an dem Jungen gefressen, denn er ist fasziniert davon, dass Mikael keine Angst vor ihm zu haben scheint. Er schikaniert ihn, wann immer er kann und holt ihn als “Dreckschaufler” an seinen Hof.

Als Mikael herangewachsen ist, wird ihm klar, dass dem elenden Leben und der Unterdrückung der Leibeigenen ein Ende gesetzt werden muss. Seine Liebe zu Eloisa, die sie erwidert, erblüht gerade in sanftem Anfang, als ein Ereignis ihn zwingt, sich einer Gruppe von Rebellen anzuschließen, die der Diktatur des unsagbar grausamen Ojsternig ein Ende setzen wollen.

 

Fazit:

Geschichten dieser Art wurden schon sehr oft erzählt. Luca Di Fulvio erzählt sie mit wunderbaren Ausschweifungen in das Leben zur Zeit um 1407. Ich habe den Ablauf der Geschichte wirklich nur sehr grob umrissen, auf über 800 Seiten passiert natürlich noch einiges bis zum finalen Kampf. Die Figuren sind sehr schön beschrieben, ich stand besonders auf Agneta die Hebamme, die mich mit ihrer manchmal schroffen und sehr direkten Art zum Lachen gebracht hat. Mitunter war der Ablauf der Geschichte ein wenig mehr in die Länge gezogen, als es für die Geschichte nötig gewesen wäre. Dadurch allerdings nahm man noch ein wenig intensiver am Leben der Dorfbewohner teil, sodass es nicht langweilig wurde. Eine wunderschöne Geschichte aus der Vergangenheit, mit der mich Luca Di Fulvio mal wieder verzaubern konnte.

Sechs von sechs Daumen.
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Diese Rezension ist eine abgearbeitete Aufgabe von Daggis Buch-Challenge 2015
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15. Lese ein Buch das in der Vergangenheit oder in der Zukunft spielt.

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