Das Haus am Himmelsrand – Bettina Storks

Das Haus am Himmelsrand – Bettina Storks

Kurzbeschreibung
Ein Haus, das zwei Familien für immer verbinden wird. Ein Haus, dessen Keller bis in die dunkelsten menschlichen Abgründe reicht – und dessen Giebel bis an den Rand des Himmels.
Die Geschichte von Lizzy Tanner und dem Gut »Rosshimmel« beweist, dass es nie falsch ist zu kämpfen: für seine Überzeugungen, für die Moral und für die Liebe.
Eigentlich ist Elisabeth „Lizzy“ Tanner eine glückliche Frau: Ihre reizende Tochter Thea macht ihr viel Freude, ihr Partner Tom ist zuverlässig und liebevoll, Geldsorgen kennt sie nicht – und wenn es mal knapp wird, springt Lizzys Großvater ein, der Patriarch einer Freiburger Uhrendynastie. Doch die Sorglosigkeit zerbröckelt, als der Großvater stirbt. Nicht nur, dass er den »Rosshimmel«, das Anwesen der Familie in den Vogesen, zwei gänzlich Fremden vermacht, zudem hat er noch einen schwerwiegenden letzten Wunsch an Lizzy: Finde die Wahrheit heraus. »Sorge für Gerechtigkeit.«
Bei ihren Recherchen, die sie in der Familiengeschichte zurück bis in den 1930er Jahre führt, erlebt Lizzy Rückschläge und Enttäuschungen und muss sich entscheiden zwischen Vertrauen und Verleumdung, der Wahrheit und Rücksichtnahme, ihrer Familie und ihrer Vorstellung von Moral.
Quelle Amazon

Lizzy ist die Tochter einer wohlhabenden Familie und wird von ihrem Freund oft damit aufgezogen, durch diesen Reichtum ein wenig von der Wirklichkeit entfernt zu leben. Am Sterbebett ihres Großvaters bekommt sie den Auftrag für Gerechtigkeit zu sorgen. Zunächst weiß sie nicht, was sich hinter den Worten des Opas verbirgt. Sie bekommt den Schlüssel zu einer Schublade zum Sekretär auf dem Familienanwesen Rosshimmel in den Vogesen. Dort findet sie einige Bankunterlagen und eine Spieluhr. Mit diesen Anhaltspunkten begibt sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie und entdeckt, dass sie sich mit diesem Unterfangen nicht nur Freunde schafft. Warum verließ der Teilhaber 1937 die Uhrenfabrik? Warum kaufte Bodo Kirchmann die Einrichtung des Hauses zum Schnäppchenpreis? Und warum lässt sein Bruder kein gutes Haar an Großvater?

Lizzy geht unerschütterlich immer weiter ihren Weg Richtung Aufklärung und damit der Erfüllung des Wunsches vom Verstorbenen. Ihr Freund geht in der Zwischenzeit andere Wege, sie macht sich Sorgen darum, ob sie wegen ihrer “Ermittlungen” ihre Tochter Thea vernachlässigt und doch bleibt sie bei der Stange. Das Puzzle um die Ereignisse während der Nazijahre löst sich mithilfe von Sprüngen in die Vergangenheit (Kursivdruck), Lizzys Ergebnisse und zum Teil abgepressten Informationen von Zeitzeugen und deren Nachkommen. Manch eine Entwicklung kommt dabei überraschend und auch mit dem nun erkannten düsteren Hintergrund, gibt es Gründe Freundschaften zu schließen.

Fazit:
Vermutlich gibt es in fast jeder Familie in diesem Bezug “Leichen im Keller”, wenn ich meine Großeltern danach gefragt habe, fanden sie immer einen Weg gekonnt auszuweichen, oder nichts bemerkt zu haben. Klar gab es Juden in der Nachbarschaft, die waren irgendwann umgezogenen. Mir wäre es vermutlich ähnlich wie Lizzy gegangen, wenn ich einen solchen Auftrag am Sterbebett erhalten hätte. Wie weit man dabei geht, und wie weh die Wahrheit tun kann, zeigt dieses Buch auf einfühlsamer doch sehr nachvollziehbare Art und Weise. Sechs von sechs Daumen
Daumen hochDaumen hochDaumen hochDaumen hochDaumen hochDaumen hoch

 

Diese Rezension ist eine abgearbeitete Aufgabe von Daggis Buch-Challenge 2015
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24. Lese ein Buch, dessen Titel aus vier Worten besteht.

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2 Kommentare von "Das Haus am Himmelsrand – Bettina Storks"

  1. Februar 5 - 16:59 | Permalink

    ich hab Gänsehaut… du hast es genau so empfunden, wie ich https://www.gib-mir-worte.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_heart.gif aber warum wundert mich das eigentlich????
    Umärmler

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